Bundesliga
FC Bayern zahlte für Transfers Mega-Summe an Berater
Veröffentlicht:
von Chris Lugertran Fußball Bundesliga
FC Bayern: Nick Woltemade stellt wohl Ultimatum - die Transferziele des FCB
Videoclip • 02:24 Min
Die Bundesliga hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Rekordsummen an Berater bezahlt. Ganz vorne rangiert mit weitem Abstand der FC Bayern.
Die Bundesliga-Klubs zahlen im Zuge von Transfers immer höhere Provisionen an Berater.
Wie aus den Finanzkennzahlen des Geschäftsjahres 2023/24, die die DFL nun veröffentlicht hat, hervorgeht, wanderten 249,717 Millionen Euro auf das Konto der Agenten - rund 62 Millionen Euro mehr als noch im Jahr davor.
Den größten Eigenanteil verbucht dabei der FC Bayern. Der deutsche Rekordmeister zahlte allein 51,195 Millionen Euro für Beratungs- und Vermittlerdienstleistungen, das bedeutet mit großem Abstand Platz eins des Rankings.
Hinter den Bayern belegt Borussia Dortmund Platz zwei, der BVB zahlte 36,632 Millionen Euro an die Berater. Knapp dahinter folgt RB Leipzig, die Sachsen knackten mit 35,216 Millionen Euro ebenfalls die 30-Millionen-Marke.
Transfersummen steigen generell an
Mehr als 20 Millionen Euro verbuchte auch Eintracht Frankfurt für Beratertätigkeiten, die Hessen kommen auf einen Betrag in Höhe von 24,095 Millionen Euro. Es folgen Bayer Leverkusen (19,378 Mio.), der VfB Stuttgart (19,15 Mio.) und die TSG Hoffenheim (14,327 Mio.).
Die gestiegenen Beraterausgaben hängen auch mit einem insgesamt höheren Transfervolumen zusammen.
In das Geschäftsjahr 2023/24 fallen unter anderem die Transfers von Harry Kane, der von Tottenham Hotspur zum FC Bayern wechselte, und der Verkauf von BVB-Profi Jude Bellingham an Real Madrid - beide jeweils für knapp oder über 100 Millionen Euro.
Generell erwirtschaftete die Bundesliga in besagtem Zeitraum 1,06 Milliarden Euro nur durch Verkäufe, was einer Steigerung um satte 450 Millionen Euro entspricht. Gleichzeitig erreichten auch die Einkäufe mit 840 Millionen Euro einen Höchstwert.
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