Bundesliga
VfB Stuttgart: Schwere Vorwürfe gegen den Klub! Wurde die 50+1-Regel ausgehebelt?
Aktualisiert:
von Chris LugertBerlin , Fussball DFB Pokal - Finale DSC Arminia Bielefeld vs. VfB Stuttgart , Stuttgarter Fankurve Gemäß den Vorgaben des DFB Deutschen Fußball Bundes ist es untersagt, in dem Stadion und oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. *** Berlin , Football DFB Cup Final DSC Arminia Bielefeld vs VfB Stuttgart , Stuttgarter Fankurve According to the regulations of the DFB German Football Association, it is prohibited to use or have used photographs taken in the stadium and or of the match in the form of sequential images and or video-like photo series
Bild: Pressefoto Baumann
Es brodelt mal wieder beim VfB Stuttgart. Ein Aufsichtsratsmitglied tritt zurück und erhebt schwere Vorwürfe: Wurde beim VfB die 50+1-Regel ausgehebelt?
Nur wenige Wochen ist der DFB-Pokalsieg des VfB Stuttgart erst her, da gibt es hinter den Kulissen bei den Schwaben mal wieder Ärger.
Am Sonntag verkündete der VfB den Rücktritt von Aufsichtsratsmitglied Beate Beck-Deharde. Die wiederum verfasste ein Schreiben an die Gremien, das es in sich hat. Und das schwerwiegende Vorwürfe beinhaltet.
Laut "kicker", dem das Schreiben vorliegen soll, wirft Beck-Deharde dem e.V. vor, gegen die Bestimmungen der 50+1-Regel zu verstoßen oder diese zumindest auszuhebeln.
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In dem Bericht ist von "inakzeptabler Transparenz", einem "Mangel an Prozessen" sowie "unausgewogener Informations- und Diskussionskultur" die Rede. Weiter heißt es: "Leider ist in letzter Zeit der Eindruck entstanden, dass der Vorstand zunehmend versucht, den Aufsichtsrat zu beeinflussen und in eine von ihm gewollte Richtung zu lenken."
Der VfB Stuttgart hat seine Profiabteilung - wie viele andere Klubs auch - in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert, in diesem Fall eine AG. Für das operative Geschäft der Profifußballer ist der Vorstand der AG zuständig, der vom Aufsichtsrat kontrolliert wird. Der wiederum ist mit Vertretern des Vereins besetzt. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist Vereinspräsident Dietmar Allgaier.
50+1 beim VfB Stuttgart "nur noch auf dem Papier"?
Laut Beck-Deharde habe sich aber "besonders in Fragen wirtschaftlicher Entscheidungen, in Fragen der Transparenz und hinsichtlich der Art und Weise, wie wichtige und grundlegende Entscheidungen getroffen werden" eine Entwicklung vollzogen, "die mit meinen unternehmerischen und persönlichen Prinzipien nicht mehr vereinbar ist".
Aus ihrer Sicht sei es "nicht gelungen, die Verankerung des e.V. in der AG so zu gestalten, dass der Verein tatsächlich und nachhaltig von seinen Mitgliedern geführt wird". Ihre bittere Erkenntnis: "Die vielzitierte 50+1-Regelung existiert beim VfB Stuttgart aus meiner Sicht inzwischen nur noch auf dem Papier."
Internationale Transfergerüchte: Übernimmt Luis Enrique bald als Trainer bei Real Madrid?

Luis Enrique (Paris St.-Germain)
Nach dem Aus von Xabi Alonso ist Alvaro Arbeloa neuer Trainer von Real Madrid – doch für wie lange? Laut dem Portal "Speedline" soll Ex-Barca-Coach Luis Enrique ein Engagement bei den "Königlichen" in Erwägung ziehen, sollte er ein Angebot erhalten. Der Spanier führte bereits die Katalanen als auch zuletzt Paris St.-Germain zum Champions-League-Titel. Trotz Vertrages bis 2027 ist ein Verbleib bei PSG wohl nicht sicher. Zudem hat Enrique eine Spielervergangenheit bei Real (1991 bis 1996), wechselte aber danach ausgerechnet zum großen Rivalen Barcelona.2025 Getty Images

Enzo Fernández (FC Chelsea)
121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.PPAUK

Yan Diomande (RB Leipzig)
Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.2025 Getty Images

Vinicius Junior (Real Madrid)
Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.Alterphotos

Kees Smit (AZ Alkmaar)
Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.IMAGO/Orange Pictures

Kees Smit (AZ Alkmaar)
Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.IMAGO/Orange Pictures

Mohamed Salah (FC Liverpool)
Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.Middle East Images

Robert Lewandowski (FC Barcelona)
Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.2025 Getty Images

Sergio Ramos (CF Monterrey)
Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.Getty Images

Pep Guardiola (Manchester City)
Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.News Images

Mason Greenwood (Olympique Marseille)
Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...2025 Getty Images

Mason Greenwood (Olympique Marseille)
... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.2025 Getty Images

Julian Alvarez (Atletico Madrid)
Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...IMAGO/SID/Mutsu Kawamori

Julian Alvarez (Atletico Madrid)
Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.Fotobaires
Diese besagt, dass der Verein auch bei den ausgegliederten Profigesellschaften immer die Stimmenmehrheit und damit die Entscheidungshoheit besitzen muss.
Allgaier wehrte sich entschieden gegen die Vorwürfe. "Die 50+1-Regel ist und bleibt beim VfB Stuttgart vollumfänglich gewahrt. Getroffene Feststellungen sind substanz- und haltlos und greifen die Integrität der Gremien, Ämter und Personen an", wird er in einem Statement des Vereins zitiert.
Er setzte nach: "Personelle Veränderungen werden vielmehr der stabilen, förderlichen Kultur Rechnung tragen, die nun endgültig einkehrt." Beck-Deharde gehörte im Aufsichtsrat des VfB noch dem Lager des Ex-Präsidenten Claus Vogt an, der vor einem Jahr nach einem langen Machtkampf abgewählt worden war.
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