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Werder Bremen mit Pleiten, Pech und Pannen zum Saisonstart - wann kommen endlich Neuzugänge?

Aktualisiert:

von Marcus Giebel

ran Fußball Bundesliga

Vom Bayern-Traum in den Keller: Fans fühlen mit Woltemade

Videoclip • 02:29 Min


Werder Bremen verliert auch das zweite Pflichtspiel der Saison. Nicht nur auf Trainer Horst Steffen wartet viel Arbeit. Kapitän Marco Friedl wirkt bereits ratlos und sorgt mit einem Trikotwechsel unfreiwillig für Irritationen.

Von Marcus Giebel

Als wäre das 1:4 bei Eintracht Frankfurt nicht schon schlimm genug gewesen, hatte der Auftakt in die Bundesliga-Saison für Marco Friedl noch eine böse Pointe parat. Offenbar weil sich der Kapitän von Werder Bremen das Trikot seines langjährigen Teamkollegen Michael Zetterer übergezogen hatte, dachte eine "Sky"-Reporterin, er wäre Spieler der Hessen.

So stellte sie ihm zum Start ins Interview die Frage: "4:1 gewonnen – ist das der Auftaktsieg, den Sie sich heute erwartet haben?" Friedl schaute ungläubig, musste kurz grinsen und entgegnete: "Ich bin Werder-Bremen-Spieler, falls das nicht klar ist."

Die Entschuldigung der Journalistin folgte inklusive Handshake auf dem Fuß. Und dennoch passte dieser holprige Start in das Interview beinahe perfekt zur Gesamtlage bei den Grün-Weißen. Auch – oder gerade – weil sie das Gefühl, als Sieger vom Platz zu gehen, seit Wochen nicht kennen.

Genauer gesagt: seit dem 19. Juli, als Regionalligist Kickers Emden mit 3:1 besiegt wurde. Es folgten ein 0:0 im 120-Minuten-Test gegen Parma Calcio und seither nur Niederlagen. Je zwei Mal gegen Ligakonkurrent TSG Hoffenheim (0:3 und 0:1) und gegen Udinese Calcio (0:1 und 1:2) in weiteren Tests, dann beim 0:1 im DFB-Pokal gegen Arminia Bielefeld, für die B-Elf tags darauf beim 1:2 im Test gegen den VfL Osnabrück und nun also bei der Klatsche in Frankfurt.

Das Wichtigste in Kürze

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Friedl nach Bremen-Pleite: "Es läuft vieles schief"

Danach sprach Friedl auch bei "DAZN". "Wir haben wenige Strohhalme, an die wir uns klammern können. Es gab wenige Erfolgserlebnisse in den letzten Wochen, (...) auf dem Platz, neben dem Platz. Es läuft vieles schief", zeigte er sich niedergeschlagen und ratlos.

Zwar verwies der Österreicher auch darauf, dass die Saison gerade erst losgegangen sei. Doch die Bremer scheinen direkt in den Herbst-Blues zu stolpern. Personell gehen sie schon jetzt auf dem berühmten Zahnfleisch.

Mit Mitchell Weiser (Kreuzbandriss), Olivier Deman (Knöchelbruch) und Maximilian Wöber (Muskelverletzung im Oberschenkel) fallen drei Spieler monatelang aus. Vorerst fehlen auch noch der wie Weiser seit Jahren gesetzte Jens Stage, der wegen einer Belastungsreaktion im Fuß seit Mitte Juli kürzertreten muss, und Amos Pieper nach einer Hüft-Operation.

So saß in Frankfurt die Erfahrung von 44 Bundesligaspielen auf der Bank. Allein Keke Topp steuerte 20 dieser Einsätze bei. Dazu kamen Spieler wie Isak Hansen-Aröen und Leon Opitz, die dem Vernehmen nach eigentlich verliehen werden sollten, was sich die Bremer aktuell jedoch kaum leisten können. Die wie vier weitere Kollegen aus der letztjährigen U19 zu den Profis aufgerückten Patrice Covic und Karim Coulibaly feierten direkt ihre Debüts im Oberhaus.

Bundesliga-Transfergerüchte: Kim rückt in den Fokus des FC Chelsea

  • Minjae Kim (FC Bayern)
    Der FC Chelsea beschäftigt sich laut Bayern-Insider Christian Falk mit einer möglichen Verpflichtung von Abwehr-Star Minjae Kim. Zwar liege noch kein konkretes Angebot vor, jedoch haben die "Blues" angeklopft. Der FC Bayern würde sich demnach ab 30 bis 40 Millionen Euro gesprächsbereit zeigen. Auch Tottenham, AC Mailand und Inter Mailand seien am Südkoreaner interessiert, ...

    RHR-Foto

  • Minjae Kim (FC Bayern)
    ...noch deutet aber nichts konkret auf einen Abschied hin. Laut Falk ist Kim auch ohne Stammplatz mit seiner Rolle in München zufrieden. Die Bayern schätzen den Innenverteidiger als starken ersten Backup, selbst wenn dieser dafür ein sehr deftiges Gehalt bezieht. Stand jetzt habe Kim nicht die Absicht, die Bosse über einen Wechselwunsch zu informieren.

    Marco Canoniero

  • Yan Diomande (RB Leipzig)
    Leipzig-Youngster Yan Diomande zählt zu den großen Entdeckungen der Saison. Dies hat offenbar auch Manchester United festgestellt, die laut der spanischen Zeitung "Sport" Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Demnach hätte der Flügelspieler die ManUnited-Bosse mit seiner "Schnelligkeit und Dribbelfähigkeit" beeindruckt. Allerdings läuft sein Vertrag bei RB bis Sommer 2030, sodass die mögliche Ablöse sehr hoch ausfallen dürfte.

    AFP/SID/RONNY HARTMANN

  • Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
    Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.

    IMAGO/Buzzi

  • Luka Vuskovic (Hamburger SV)
    Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

    IMAGO/HMB-Media

  • Said El Mala (1. FC Köln)
    Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

    IMAGO/Revierfoto

  • Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
    Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

    2025 Getty Images

  • Jeremy Monga (Leicester City)
    Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

    2025 Getty Images

  • Jeremy Monga (Leicester City)
    ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

    2025 Getty Images

  • Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
    Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

    2025 Getty Images


Bremen auf Spielersuche: Stürmer und Außenverteidiger sollen kommen

Nun gilt der neue Trainer Horst Steffen, anders als Vorgänger Ole Werner, als jemand, der Talente gerne ins vielzitierte kalte Wasser wirft. Doch an diesem Samstag war der ehemalige Elversberger im Grunde dazu gezwungen.

Denn der Kader ist auf Kante genäht. Das war er auch schon in den Vorjahren, nur wird es diesmal aufgrund der Verletzungsmisere sehr früh sehr deutlich.

Mindestens zwei neue Spieler sollen noch kommen, lassen aber seit Wochen auf sich warten: ein klassischer Mittelstürmer und ein Außenverteidiger. Für erstere Position ist bislang nur der aktuell glücklose Topp wirklich prädestiniert, für zweitere nach den zahlreichen Ausfällen nur noch Felix Agu übrig. In Frankfurt rutschte so Julian Malatini in die Startformation.

Für die Abwehr kommen soll offenbar der Schweizer Nationalspieler Isaac Schmidt, der bei Leeds United unter Vertrag steht, in der Aufstiegssaison aber nur 71 Championship-Minuten bekam und in dieser Premier-League-Saison noch nicht einmal im Kader stand. Dennoch sollen die Engländer ihn erst hergeben wollen, wenn sie Ersatz gefunden haben. Auch über eine Leihe von Frankfurts Elias Baum, der vergangene Saison unter Steffen in Elversberg spielte, wird seit einigen Tagen spekuliert.

Für den Angriff galt Andre Silva trotz allenfalls suboptimal verlaufener Rückrunden-Leihe als Favorit. Werder soll sich allerdings mit RB Leipzig nicht über die finanziellen Modalitäten einig geworden sein, mittlerweile steht der Portugiese beim FC Elche in Spanien unter Vertrag. Kurz zusammengefasst: Der Kader ist hinten und vorne nicht fertig.

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Bremen auf dem Transfermarkt: Neuer Keeper als dritter Zugang fix

Am Freitag wurde nach dem kurzfristigen Zetterer-Abgang in Karl Hein vom FC Arsenal immerhin der Herausforderer für den neuen Stammkeeper Mio Backhaus verpflichtet – per Leihe. Der Este ist erst der dritte auswärtige Zugang des Sommers nach dem ebenfalls geliehenen Wöber und dem für rund zehn Millionen Euro von Juventus Turin geholten Samuel Mbangula.

Ihnen stehen neben drei beendeten Leihen sieben Abgänge gegenüber – darunter in Marvin Ducksch und Oliver Burke das Sturmduo der erfolgreichen letzten Wochen der Vorsaison.

Steffen gibt sich zumindest nach außen noch entspannt. Zur Personallage sagte er nach seinem Bundesliga-Debüt als Trainer: "Zusätzlich wird auch der eine oder andere Verletzte wiederkommen, möglicherweise wird uns auch noch ein Transfer gelingen, damit wir noch mehr Ausgeglichenheit im Kader und mehr Qualität auf dem Platz haben."

Das versprach auch Geschäftsführer Profifußball Clemens Fritz, der aufgrund der auf sich warten lassenden Transfers in den Fokus rückt. "Wir werden noch etwas tun", erklärte der einstige Bremer Kapitän. Und: "Wir hätten sicher in den letzten zwei Wochen schon einen Spieler verpflichten können, aber wir verfallen nicht in Aktionismus, nur weil es Kritik von außen gibt."

Bundesliga: So viel Geld kassieren die Klubs aus den TV-Erlösen

  • Die Bundesliga startet am Freitag in ihre neue Saison. Zu den größten Einnahmequellen der Klubs zählen die Millionen aus der Vermarktung von TV-Rechten. ran zeigt in einem Ranking, wer das meiste Geld bekommt. (Quelle: "kicker")

    MIS

  • Platz 18 - Hamburger SV
    Einnahmen National: 28.495.937 Euro
    Einnahmen International: 2.927.240 Euro
    Gesamt: 31.433.177 Euro

    Eibner

  • Platz 17 - FC St. Pauli
    Einnahmen National: 29.832.182 Euro
    Einnahmen International: 2.927.240 Euro
    Gesamt: 32.760.422 Euro

    Oliver Ruhnke

  • Platz 16 - 1. FC Heidenheim
    Einnahmen National: 32.249.960 Euro
    Einnahmen International: 4.998.082 Euro
    Gesamt: 37.248.042 Euro

    2025 Getty Images

  • Platz 15 - FC Augsburg
    Einnahmen National: 36.769.329 Euro
    Einnahmen International: 3.285.837 Euro
    Gesamt: 40.055.166 Euro

    Köhn

  • Platz 14 - Werder Bremen
    Einnahmen National: 39.714.140 Euro
    Einnahmen International: 2.937.240 Euro
    Gesamt: 42.651.380 Euro

    2025 Getty Images

  • Platz 13 - 1. FC Köln
    Einnahmen National: 38.160.988 Euro
    Einnahmen International: 4.775.929 Euro
    Gesamt: 42.936.917 Euro

    Beautiful Sports

  • Platz 12 - VfL Wolfsburg
    Einnahmen National: 46.008.800 Euro
    Einnahmen International: 4.744.025 Euro
    Gesamt: 50.752.825 Euro

    Nordphoto

  • Platz 11 - Borussia Mönchengladbach
    Einnahmen National: 45.493.477 Euro
    Einnahmen International: 5.473.120 Euro
    Gesamt: 50.966.597 Euro

    Nordphoto

  • Platz 10 - TSG Hoffenheim
    Einnahmen National: 43.484.847 Euro
    Einnahmen International: 7.946.363 Euro
    Gesamt: 51.431.210 Euro

    Nordphoto

  • Platz 9 - 1. FSV Mainz 05
    Einnahmen National: 52.120.945 Euro
    Einnahmen International: 3.285.837 Euro
    Gesamt: 55.406.782 Euro

    Jan Huebner

  • Platz 8 - VfB Stuttgart
    Einnahmen National: 50.906.422 Euro
    Einnahmen International: 4.617.584 Euro
    Gesamt: 55.524.006 Euro

    Pressefoto Baumann

  • Platz 7 - 1. FC Union Berlin
    Einnahmen National: 48.222.446 Euro
    Einnahmen International: 7.597.767 Euro
    Gesamt: 55.820.213 Euro

    Eibner

  • Platz 6 - SC Freiburg
    Einnahmen National: 53.966.376 Euro
    Einnahmen International: 8.010.170 Euro
    Gesamt: 61.976.546 Euro

    Eibner

  • Platz 5 - RB Leipzig
    Einnahmen National: 54.556.458 Euro
    Einnahmen International: 13.526.235 Euro
    Gesamt: 68.082.693 Euro

    foto2press

  • Platz 4 - Eintracht Frankfurt
    Einnahmen National: 55.042.638 Euro
    Einnahmen International: 14.541.289 Euro
    Gesamt: 69.538.927 Euro

    Eibner

  • Platz 3 - Bayer Leverkusen
    Einnahmen National: 57.018.811 Euro
    Einnahmen International: 18.440.819 Euro
    Gesamt: 75.459.630 Euro

    IMAGO/Hartenfelser

  • Platz 2 - Borussia Dortmund
    Einnahmen National: 57.617.213 Euro
    Einnahmen International: 18.408.914 Euro
    Gesamt: 76.023.127 Euro

    Funke Foto Services

  • Platz 1 - FC Bayern München
    Einnahmen National: 60.810.768 Euro
    Einnahmen International: 22.594.404 Euro
    Gesamt: 83.405.172 Euro

    Laci Perenyi


Friedl warnt Werder Bremen: "Müssen da wieder rauskommen"

Die gibt es aber offenbar nicht nur von außen. Friedl war nach der Pokal-Pleite in Bielefeld schon deutlich geworden. "In den letzten Wochen sind viele Spieler gegangen, die Stammspieler waren, wir haben einige verloren, wenn man das mit dem letzten Jahr vergleicht, und wenig gemacht. Deshalb hoffe ich schon, dass noch was passiert", ließ er in Richtung sportliche Führung um Fritz fallen: "Wenn wir abgeben und abgeben, müssen wir auch was holen. Das ist ganz bitter nötig."

Eine gute Woche später ist wenig passiert. Und Werder Bremen – seit 2013 ohne Auftaktsieg in eine Liga-Saison – findet sich vorerst im Tabellenkeller wieder. Nächster Gegner ist Bayer Leverkusen. Ein weiterer Brocken, der nach dem überraschenden 1:2 gegen die TSG Hoffenheim angeknockt ist. Was für die Hanseaten aber nicht unbedingt ein Vorteil sein muss.

Zwei Tage später endet das Transferfenster. Es dürften hektische Tage anstehen am Osterdeich. Denn es geht durchaus die Befürchtung um, nach drei sorgenfreien Jahren unter Werner wieder mehr nach unten schauen zu müssen.

In Bielefeld sprach Friedl davon, es könne ein "ganz, ganz ekliges Jahr" werden. Zu mehr Optimismus gab es nach der Pleite in Frankfurt auch keinen Anlass. Der Abwehrchef, der den 2021er Abstieg mitgemacht hat, fasste die Lage so zusammen: "Jetzt stehen wir da und müssen schauen, dass wir da wieder rauskommen." Was in seinem Fall auch für das Frankfurter Zetterer-Trikot galt – damit künftig keine Missverständnisse aufkommen und böse Pointen lauern.

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