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Bayern München vs. Real Madrid: Josip Stanisic mit schweren Vorwürfen gegen Antonio Rüdiger - das steckt dahinter

Aktualisiert:

von Martin Volkmar

ran Fußball

FC Bayern: Heftige Vorwürfe! Stanisic attackiert Rüdiger

Videoclip • 04:52 Min


Josip Stanisic erhebt nach der Partie zwischen dem FC Bayern und Real Madrid schwere Vorwürfe gegen Antonio Rüdiger. Drohen dem DFB-Verteidiger nun Konsequenzen?

Von Martin Volkmar und Kai Esser

Wieder Ärger um Antonio Rüdiger:

Beim 4:3-Sieg des FC Bayern gegen Real Madrid im Viertelfinal-Rückspiel sorgte der deutsche Nationalspieler einmal mehr für Diskussionen.

Vor dem 3:2 der Gäste durch Kylian Mbappe (42.) kam es in der Madrider Hälfte zu einem Zusammenprall zwischen Rüdiger und Josip Stanisic.

Der FCB-Profi blieb mehrere Minuten am Boden liegen, während die Madrilenen wieder in Führung gingen.

"Ich war verwundert, als ich dann aufgestanden bin, weil es dann 3:2 stand. Ich habe das nicht mitbekommen", sagte Stanisic danach auf Nachfrage von ran:

"Ich hab es jetzt nochmal in der Wiederholung gesehen, für mich war es einfach ein Foul. Er sieht, dass ich komme und geht nur in mich rein."

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Stanisic contra Rüdiger: "Geht gar nicht"

Auch nach Ansicht neutraler Beobachter attackierte Rüdiger seinen Gegenspieler regelwidrig , doch Stanisic ärgerte sich viel mehr über dessen Reaktion danach.

"Über das, was passiert ist, als ich auf dem Boden lag, muss ich jetzt auch nicht sprechen. Da können sie ja den Toni fragen. Aber meines Erachtens geht so etwas gar nicht", erklärte er:

"Es ist genau nur ein Wort gefallen - und das zweimal. Aber sie können ihn ja selbst fragen, was er gesagt hat. Vielleicht ist er ja Mann genug, um das zuzugeben."

Und weiter meinte der Kroate: "Ich bin keiner, der böses Blut will und ich nehme es auch nicht persönlich. Es passiert in der Hitze des Gefechts und für mich ist die Sache auch gegessen. Aber ich finde, so etwas gehört sich nicht, egal ob man sich kennt oder nicht."

Stanisic: Auswechslung wegen Schiedsrichter Vincic

Seine Auswechslung zur Pause gegen Alphonso Davies habe aber nichts mit den Folgen des Fouls, sondern mit der umstrittenen Spielleitung von Schiedsrichter Slavko Vincic zu tun gehabt:

"Das war einfach eine Vorsichtsmaßnahme wegen der Gelben Karte", erklärte er:

"Weil die Schiedsrichter ein bisschen das Feingefühl verloren haben in den großen Spielen. Selbst wenn es kein Foul ist, kann man eine Gelb-Rote Karte kriegen, so wie am Ende auch Camavinga."

Rüdiger: "Besser, wenn ich nicht rede"

Während Stanisic aber "nicht weiter über den Schiedsrichter" und dessen umstrittene Spielleitung sprechen wollte, machten die Madrider ihrem Ärger über Vincic deutlich Luft.

Rüdiger allerdings wollte nichts sagen. "Du hast die Situationen doch gesehen. Es ist besser, wenn ich nicht rede“, meinte der DFB-Verteidiger nur auf spanisch, ehe er die Allianz Arena verließ.

Auch auf Nachfrage deutscher Medien wollte er sich nicht äußern, so dass man ihn nicht zu Stanisics Vorwürfen befragen konnte.

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Rüdiger: Schon vor einem Jahr beim DFB auf Bewährung

Sollten sich diese tatsächlich bewahrheiten, was vermutlich nur Lippenleser herausfinden könnten, wäre es der nächste Aussetzer von Rüdiger.

Unklar bleibt also, ob er Stanisic mit den selben Worten beschimpft hat wie den Schiedsrichter des spanischen Pokalfinales.

Nach der Pleite gegen den FC Barcelona bezeichnete er den Referee als "Hurensohn" und "Missgeburt" und bewarf ihn unter anderem mit einer Taperolle, Betreuer mussten ihn zurückhalten.

Für sein Fehlverhalten wurde Rüdiger sechs Spiele gesperrt und gelobte Besserung.

Anschließend verwarnte ihn der DFB öffentlich und forderte tätige Reue. "Toni fordert zu Recht Respekt für sich ein, diesen Respekt muss er ohne Ausnahme auch anderen entgegenbringen", sagte Sportdirektor Rudi Völler vor fast genau einem Jahr.

Almuth Schult fordert Rüdigers Rauswurf: "Mir reicht es"

Doch nach seinem Comeback nach langer Verletzungspause fiel der Innenverteidiger nicht nur durch gute Leistungen, sondern auch durch weitere Aussetzer auf.

So traf er bei der 0:1-Pleite gegen Getafe seinen Gegenspieler Diego Rico nach einer wüsten Attacke mit dem Knie am Kopf und entging nur mit Glück einem Platzverweis.

"Wenn ich ihn mit Absicht gefoult hätte, hätte ich ihn verletzt", antwortete Rüdiger zwei Wochen später auf die Vorwürfe Ricos, er habe ihm "das Gesicht zertrümmern wollen".

Schon danach hatte Ex-Nationaltorhüterin Almuth Schult im "Sport1-Doppelpass" einen Rauswurf aus der Nationalmannschaft gefordert: "Ich bin an einem Punkt, an dem es mir reicht."

Ob Bundestrainer Julian Nagelsmann sich nach den Vorfällen von München nun zum Handeln gezwungen wird, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob Rüdigers angebliche Beschimpfung trotz Stanisics Schweigen doch noch öffentlich wird.

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