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Champions League: Eklat um Vinicius Jr. in Lissabon - PSG siegt nach Albtraum-Start
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von SIDran Olympia
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Videoclip • 01:22 Min
Vinicius Jr. von Real Madrid steht einmal mehr im Mittelpunkt. Titelverteidiger Paris Saint-Germain gewinnt in der Champions League dramatisch.
Bei der Revanche kommt es zum Eklat: Das Play-off-Hinspiel in der Champions League zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid ist von einer Beleidigung gegen Vinicius Júnior überschattet worden. Der Brasilianer jubelte nach seinem Traumtor zum 1:0 (0:0)-Endstand in der 50. Minute provokant mit einem Tänzchen an der Eckfahne, sah dafür auch die Gelbe Karte - wenige Augenblicke später wurde das Spiel unterbrochen.
Benfica-Stürmer Gianluca Prestianni hatte den Real-Star offenbar beleidigt, hielt sich dabei das Trikot vor den Mund. Vinicius stürmte daraufhin wild gestikulierend zu Schiedsrichter Francois Letexier, der das Spiel umgehend unterbrach. Es kam zu hitzigen Diskussionen an der Seitenlinie, vor allem Vinicius und Teamkollege Kylian Mbappé waren außer sich.
Real vs. Benfica: Betreuer sieht Rot
Ein Benfica-Betreuer sah die Rote Karte, Vinicius selbst saß zwischenzeitlich kopfschüttelnd auf der Ersatzbank. Nach zehn Minuten wurde das Spiel fortgesetzt, Vinicius im Estádio da Luz von da an bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen.
Die Revanche für die Schmach von Lissabon rückte bei all der Aufregung in den Hintergrund. Drei Wochen nach dem denkwürdigen 2:4 am letzten Spieltag der Ligaphase samt Last-Minute-Torwarttor von Anatolij Trubin brachte Real, für das Nationalspieler Antonio Rüdiger in der Startelf stand, den knappen Sieg über die Zeit - und hat das Achtelfinale vor dem Rückspiel am nächsten Mittwoch damit fest im Blick.
Champions League: Auch Mourinho fliegt
Im Bernabeu wird Benfica dann auch Startrainer José Mourinho fehlen, der in der Schlussphase von Schiedsrichter Letexier wegen wiederholten Reklamierens mit Gelb-Rot auf die Tribüne geschickt wurde (86.). Der Sieger des Duells trifft in der Runde der besten 16 auf Manchester City oder Benficas Stadtrivalen Sporting Lissabon.
Einen turbulenten Abend erlebte auch Titelverteidiger Paris Saint-Germain, gewann nach 0:2-Rückstand, einem verschossenen Elfmeter und einer frühen Auswechslung von Superstar Ousmane Dembélé aber doch noch mit 3:2 (2:2) bei der AS Monaco. Der Sieger trifft in der Runde der besten 16 entweder auf den FC Barcelona oder den FC Chelsea.
Folarin Balogun brachte den Underdog mit einem Doppelschlag in Führung (1./18.), der deutsche Keeper Philipp Köhn im Monaco-Tor hielt einen Elfmeter von Vitinha (22.), dann musste bei PSG auch noch Dembélé angeschlagen vom Feld. Für ihn kam nach 27 Minuten Désiré Doué, traf prompt zum Anschluss (29.), legte den Ausgleich von Achraf Hakimi vor (41.) und traf auch zum 3:2 (67.). Dazwischen sah Aleksandr Golovin aufseiten von Monaco, das ohne den erkrankten Nationalspieler Thilo Kehrer auskommen musste, noch die Rote Karte wegen groben Foulspiels (48.).
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