Formel 1
Formel 1: Max Verstappen soll Ausstiegsklausel bei Red Bull haben
Veröffentlicht:
von Oliver JensenFährt Max Verstappen ab 2026 für Mercedes?
Bild: Motorsport Images
Red Bull steckt in einer Krise und findet offenbar keine Lösung. Sollte sich diese Misere bis zur kommenden Saison fortsetzen, könnte Max Verstappen den Rennstall offenbar verlassen.
Max Verstappen ist von seinem schwächelnden Red Bull gefrustet. "Wir hatten im vergangenen Jahr das dominanteste Auto in der Geschichte der Formel 1 - und haben das in ein Monster verwandelt", sagte er kürzlich.
Keines der zurückliegenden sechs Rennen konnte der Niederländer gewinnen. Der Vorsprung auf Lando Norris in der Fahrerwertung beträgt lediglich noch 62 Punkte. In der Konstrukteurswertung liegt Red Bull sogar nur noch acht Zähler vor McLaren.
Das Problem: Das große Technik-Update zum sechsten Rennen in Miami war ein Desaster. Der Wagen ist seitdem von technischen Problemen geplagt, die offenbar immer schlimmer werden - zum Beispiel schwankt der Wagen zwischen Über- und Untersteuern und ist daher sehr schwer zu fahren.
Selbst Red-Bull-Teamchef Christian Horner gab bereits zu, dass man hinter McLaren, Ferrari und Mercedes "zurzeit nur das viertschnellste Auto" ist.
Sollte sich das bis zur kommenden Saison nicht ändern, könnte Verstappen Konsequenzen ziehen.
Das Wichtigste in Kürze
Laut einem Bericht der "Sport Bild" kann der 26-Jährige, der eigentlich bis Ende 2028 bei Red Bull unter Vertrag steht, eine Ausstiegsklausel ziehen, sollte er Mitte der kommenden Saison nicht auf einem der vorderen WM-Plätze stehen.
Rosberg: "Toto will noch immer Max!"
Ein Wechsel zu Mercedes könnte dann wahrscheinlich werden. Teamchef Toto Wolff sprach bereits sehr offen darüber, Verstappen unter Vertrag nehmen zu wollen. Die Verträge von George Russell und dem zukünftigen Hamilton-Nachfolger Andrea Kimi Antonelli gelten lediglich noch für die Saison 2025.
Der frühere Mercedes-Fahrer Nico Rosberg glaubt: "Toto will immer noch Max. 2025 wird ein Ausscheidungsfahren zwischen Russell und Antonelli."
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