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Vierschanzentournee: Skandal-Springer Marius Lindvik gibt entnervt auf
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von SIDran Mehr Sport
Vierschanzentournee: Unglaublicher Rekord wackelt - Prevc mit Fabel-Tournee?
Videoclip • 01:16 Min
Der formschwache Norweger Marius Lindvik steigt vorzeitig aus der Vierschanzentournee aus. In der Qualifikation für das Springen in Innsbruck war er gescheitert.
Der formschwache Skisprung-Weltmeister Marius Lindvik ist vorzeitig aus der Vierschanzentournee ausgestiegen. Der Norweger, einer der Hauptprotagonisten des WM-Skandals im März, hatte am Samstag als 51. der Qualifikation das Bergiselspringen in Innsbruck verpasst. Für ihn rückt in Bischofshofen Benjamin Östvold ins Team.
"Es ist so schlecht, dass es peinlich ist", sagte Lindvik der norwegischen Tageszeitung "Dagbladet".
Für Olympiasieger Lindvik setzt sich somit die Serie unglücklicher Tourneen fort: 2019/20 und 2021/22 hatte er jeweils als Zweiter knapp den Gesamtsieg verpasst, 2020/21 stieg er als Mitfavorit wegen Zahnschmerzen nach dem Auftakt in Oberstdorf aus.
Marius Lindvik wird nach WM-Titel disqualifiziert
Bei der Heim-WM in Trondheim hatte es im Frühjahr rund um Lindvik einen Skandal gegeben. Der Norweger hatte zunächst Gold von der Normalschanze vor Andreas Wellinger gewonnen.
Eine Woche später wurden er und weitere Teamkollegen nach der Entscheidung von der Großschanze disqualifiziert, da durch ein geheim aufgenommenes Video Manipulationen an seinem Anzug nachgewiesen worden waren. Lindvik beteuert bis heute, nicht von den Manipulationen gewusst zu haben.
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