Champions League
FC Bayern München: ÖPNV-Streik während Bergamo-Spiel - MVG stellt Notfallplan vor
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball
FC Bayern: Jonas Urbig vor Blitz-Comeback?
Videoclip • 01:07 Min
Die Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in München haben bereits am Mittwoch Auswirkungen auf das Champions-League-Spiel der Bayern gegen Atalanta Bergamo. Die MVG stellt einen Notfallplan vor.
Neben den Fragezeichen um die Position im Tor scheint im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Atalanta Bergamo (Mittwoch ab 21:00 Uhr im Liveticker) beim FC Bayern jetzt auch der zwölfte Mann in Gefahr zu sein.
Ab 11 Uhr am Mittwoch werden Verdi-Mitarbeiter wieder die Arbeit niederlegen, um für bessere Arbeitsbedingungen zu streiken.
Highlights der Champions League: Mittwoch ab 23 Uhr hier im Joyn-Stream schauen
FC Bayern: Urbig oder Prescott? Dann fällt die Entscheidung im Tor
Damit ist das Spiel am Mittwochabend von den Streiks betroffen. Diese waren zuvor nur für Donnerstag angekündigt gewesen.
Um die Fans am Abend zum Spiel zu bringen, wird nach Informationen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) "bei der U-Bahn ein abschnittsweiser Betrieb auf den Linien U3/U6 aufgebaut".
Dabei liege die Priorität auf dem Abschnitt zwischen Innenstadt und Fröttmaning. "Der genaue Umfang und die Taktung hängt von der Personalverfügbarkeit ab", heißt es weiter.
FC Bayern stellt zusätzlichen Bustransfer zur Verfügung
Zusätzlich zu den U-Bahnen stellt der FC Bayern für die Anreise zum Stadion ab 17:30 Uhr einen kostenlosen Bustransfer zur Verfügung. Diese Busse verkehren zwischen der S-Bahnhaltestelle Donnersbergerbrücke und Kiefergarten.
Von dort ist die Allianz Arena fußläufig über die Kieferngartenstraße erreichbar. Nach dem Spiel fahren die Busse vom Kieferngarten zum Karlsplatz (Stachus).
Die MVG empfiehlt darüber hinaus allen Fahrgästen, sich am Mittwoch über ihre App über das konkrete Angebot zu informieren und vorsorglich auch alternative Wege zu prüfen.
"Um größere Engpässe unmittelbar vor Spielbeginn zu vermeiden, wird eine möglichst frühzeitige Anreise empfohlen", heißt es weiter. "Auch bei der Heimreise kann es zu längeren Wartezeiten kommen." Zuschauern aus dem Umland rät die MVG die Bildung von Fahrgemeinschaften.
Schon am 11. Februar beim DFB-Pokal-Duell mit RB Leipzig waren die Fans von ÖPNV-Streiks betroffen. Doch die U6 fuhr dank eines Sonderabkommens zwischen der MVG und dem FCB trotzdem weiter. Dieses Mal könnte Ähnliches Abhilfe schaffen.
MVG-Notfallplan soll FCB-Spiel retten
Nach Angaben der Münchner Verkehrsgesellschaft arbeitet die MVG erneut an einem Notfahrplan.
Dabei sollen auch Großveranstaltungen mit hohem Verkehrsaufkommen berücksichtigt werden, wozu das Bayern-Heimspiel am Abend eindeutig zählt. Die verfügbaren Busse sollen möglichst breit im Netz eingesetzt werden, um zumindest eine Grundversorgung sicherzustellen.
Die MVG hat zudem mitgeteilt, dass bei einem Notbetrieb im U-Bahn-Netz besonders die U6 priorisiert werden soll. Eine endgültige Bestätigung, ob dieser Plan tatsächlich wie gewünscht umgesetzt werden kann, gibt es bislang jedoch nicht.
Für Fans bedeutet das vor allem Unsicherheit. Wer auf den ÖPNV gesetzt hat, muss sich auf Einschränkungen einstellen und seine Anreise deutlich genauer planen als üblich.
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