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Champions League

Power Ranking zum Start der Champions-League-Saison 2026/27: Nächster Titel für PSG? Was macht der FC Bayern?

Veröffentlicht:

von Franziska Wendler

ran Fußball

Champions-League-Auslosung: Bayern-Fans fürchten "Haramball"

Videoclip • 02:04 Min


In der Champions League beginnt die neue Saison mit der Ligaphase. Welche Top-Teams haben die besten Chancen auf den Titel? ran zeigt das Power Ranking.

Es geht wieder los.

Am Dienstagabend startet die neue Champions-League-Saison. Eneut treten 36 Klubs im noch relativ neuen Format der Ligaphase gegeneinander an, mit dabei sind in diesem Jahr auch wieder vier deutsche Klubs.

Der FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart vertreten die Bundesliga in Europa.

Während sich die acht besten Klubs der Ligaphase direkt für das Achtelfinale qualifizieren, spielen die Ränge neun bis 24 in den Playoffs die weiteren Teilnehmer an der Runde der letzten 16 im Hin- und Rückspiel aus.

Welche Teams haben in diesem Jahr gute Chancen auf den Titel? ran zeigt das Power Ranking der neuen Saison in der "Königsklasse" und die Top-Favoriten des Wettbewerbs.

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Froh, in der Champions League dabei zu sein

Platz 36: Sabah FK Masazir

Platz 35: Slovan Bratislava

Platz 34: Linzer ASK

Platz 33: AEK Athen

Platz 32: Viking Stavanger

Platz 31: Schachtar Donezk

Platz 30: Slavia Prag

Platz 29: OSC Lille

Platz 28: Feyenoord Rotterdam

Platz 27: Fenerbahce Istanbul

Außenseiterchancen in der "Königsklasse"

Platz 26: RC Lens

Platz 25: Real Betis

Platz 24: Como 1907

Platz 23: VfB Stuttgart

Platz 22: FC Villarreal

Platz 21: FK Bodö/Glimt

Platz 20: RB Leipzig

Platz 19: Aston Villa

Champions League: Auf dem Sprung in die Top 10

Platz 18: AS Rom

Platz 17: Club Brügge

Platz 16: SSC Neapel

Platz 15: PSV Eindhoven

Platz 14: FC Porto

Platz 13: Manchester United

Platz 12: Galatasaray Istanbul

Platz 11: FC Liverpool

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Platz 10: Borussia Dortmund

Für das Achtelfinale reichte es bei Borussia Dortmund in der vergangenen Saison nicht. Nach einer sensationellen Aufholjagd von Atalanta Bergamo war für den BVB nach dem 1:4 im Rückspiel bereits in den Playoffs Schluss.

In dieser Saison erhofft man sich bei den "Schwarz-Gelben" mehr. Zwar ging der Supercup gegen den FC Bayern zu Beginn der Spielzeit verloren, in der Bundesliga zeigt sich der Klub mit zwei Siegen aus zwei Spielen bislang aber stabil - besonders der Sieg nach schwacher erster Halbzeit und zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand gegen die TSG Hoffenheim macht Mut. Und auch im DFB-Pokal agierte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac beim 5:0 bei Oberligist HEBC souverän.

Das Atalanta-Debakel wirkt aber auch in dieser Saison noch nach. So kündigten die Klub-Bosse auf der Pressekonferenz vor dem ersten Ligaphasen-Spiel gegen FC Villarreal an, Lehren aus dem Debakel zu ziehen. "Wir werden zeigen, dass wir uns auch vor den besten Teams in Europa nicht verstecken müssen", versprach Sportdirektor Ole Book.

Platz 9: Sporting Lissabon

In der Vorsaison qualifizierte sich Sporting Lissabon als Siebter durchaus etwas unerwartet direkt für das Achtelfinale, wo der norwegische Überraschungsklub FK Bodö/Glimt trotz 0:3-Auswärtspleite geschlagen wurde. Im Viertelfinale war dann gegen den späteren Finalisten FC Arsenal Schluss.

Kann der Klub wieder an diesen Erfolg anknüpfen? Nach einem ereignisreichen Transfersommer ist Sporting eine Wundertüte. Zehn externe Neuzugänge (Leih-Rückkehrer nicht einberechnet) wurden für über 120 Millionen Euro geholt, mehr als ein Dutzend Spieler für insgesamt über 200 Millionen Euro verließen den Verein.

Vor allem die Abgänge von Morten Hjulmand, Ousmane Diomande und Francisco Trincao taten weh. Zumindest auf der Trainerposition blieb alles beim Alten: Rui Borges ist weiterhin im Amt.

Die bisherigen Ergebnisse in der neuen Saison können sich sehen lassen, Sporting startete mit 13 Punkten aus fünf Spielen in die portugiesische Liga. Allerdings gehörten die beiden großen Rivalen Benfica Lissabon und der FC Porto noch nicht zu den bisherigen Gegnern.

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Platz 8: Atletico Madrid

Die Frage, wie gut oder schlecht dieses Team in der aktuellen Saison wirklich ist, wird und wurde von der Transfersaga um Julian Alvarez überlagert.

Der Superstar des Team wollte zum FC Barcelona, Atletico ihn aber nicht zum Liga-Rivalen ziehen lassen. Äußerungen zu der Thematik prägten den Sommer und Saisonbeginn, das Sportliche rückte teilweise in den Hintergrund.

Inzwischen hat das Transferfenster geschlossen und der Stürmer ist weiterhin in Madrid. Entscheidend für den Erfolg des Teams dürfte sein, wie gut er sich wieder integriert - und ob die Fans ihn wieder akzeptieren.

Dass Trainer Diego Simeone auch das letzte Quäntchen aus den "Rojiblancos" herausholen kann, hat er schließlich in der zurückliegenden Saison bewiesen, als das Team in der "Königsklasse" das Halbfinale erreichte. Doch die aktuelle Form lässt erahnen, wie schwierig eine Wiederholung dieses Erfolgs werden könnte. Am vergangenen Wochenende verlor Atletico bei Athletic Bilbao klar mit 0:3.

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Platz 7: Inter Mailand

Die vergangene Spielzeit war für Inter in der "Königsklasse" ein einziger Misserfolg. In den Champions-League-Playoffs scheiterte der italienische Gigant an dem norwegischen Überraschungsteam Bodö/Glimt.

National schaffte das Team um Trainer Christian Chivu hingegen das Double aus Meisterschaft und Coppa Italia. War das Ausscheiden also nur ein unglücklicher Ausrutscher?

Stürmerstar Lautaro Martinez ist nach wie vor mit von der Partie, dazu verstärkte sich der Verein mit einigen englischen Spielern, darunter John Stones, Djed Spence und Curtis Jones.

Keine bahnbrechenden Neuzugänge, aber mehr Tiefe im Kader mit mehr Erfahrung in der Königsklasse. Prominenteste Abgänge waren Denzel Dumfries (jetzt Real Madrid) und Keeper Yann Sommer, der zu Club Brügge wechselte.

Der Saisonstart verlief für Inter makellos, neun Punkte stehen in der Serie A nach drei Spielen zu Buche. Zuletzt bewiesen die "Nerazzurri" im Topspiel gegen die SSC Neapel Moral und drehte einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg.

Jose Mourinho steht wieder in Diensten von Real Madrid

Bild: IMAGO/SOPA Images


Platz 6: Real Madrid

Er ist wieder da. Jose Mourinho, "The Special One", ist zurück auf der Trainerbank von Real Madrid. Und er hat dabei eine durchaus spannende Aufgabe. Die Ansprüche bei den "Königlichen" sind seit jeher gigantisch, zuletzt wurde der Klub diesen international aber nicht unbedingt gerecht.

In der vergangenen Saison scheiterten die Madrilenen im Viertelfinale am FC Bayern, vor zwei Jahren blamierte man sich in der Runde der letzten Acht gegen den FC Arsenal. Zu wenig für die hohen Erwartungen.

Damit es in der neuen Saison besser wird, wurden diverse Hochkaräter ins Bernabeu geholt. Yan Diomande, Marc Cucurella, Bernardo Silva, Denzel Dumfries, Ibrahima Konate und Carlos Espi verstärkten das Team.

Mit neun Punkten aus vier Spielen liegt Real aktuell in der Tabelle von La Liga auf Rang drei, am vergangenen Wochenende setzte es die erste Pleite. An der Marschroute ändert dies jedoch nichts.

Platz 5: Manchester City

Bei den "Citizens" endete im Sommer eine Ära. Zehn Jahre lang lenkte Trainer Pep Guardiola die Geschicke bei Manchester City. Mit dem Ende der vergangenen Saison endete das Engagement des Star-Coaches.

Der neue Übungsleiter Enzo Maresca läutete nun eine neue Epoche ein - und das bislang durchaus erfolgreich. Mit drei Siegen aus drei Spielen steht der Klub an der Spitze der Premier League.

Mit der Vereinstrainer-Erfahrung eines Pep Guardiola kann Maresca bislang nicht mithalten, allerdings wurde er unter der Anleitung des Katalanen ausgebildet, was den Übergang erleichtern dürfte.

Das Talent bei ManCity ist zweifelsohne immens, trotz prominenter Abgänge wie Rodri oder Bernardo Silva. Dem gegenüber stehen aber auch neun Neuzugänge für die Weltrekordsumme von 526 Millionen Euro, darunter Star-Neuzugang Enzo Fernandez. Noch nie gab ein Klub in einer einzigen Transferperiode so viel Geld aus. Die Frage wird sein, wie schnell Maresca eine starke Einheit bilden kann.

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Platz 4: Paris Saint-Germain

Nach zwei Champions-League-Titeln in Folge sollte man meinen, dass Paris Saint-Germain auch in der neuen Saison der absolute Top-Favorit ist.

Gewiss, die Pariser um Trainer Luis Enrique dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, als viertes Team der Historie das "Königsklassen"-Triple zu holen. Zuvor gelang dies bereits Real Madrid, Ajax Amsterdam und dem FC Bayern - wenn auch im Europapokal der Landesmeister.

Aktuell ist PSG aber noch nicht in der entsprechenden Form. Der andauernde Dominator der Ligue 1 hat nach drei Spieltagen erst zwei Punkte auf dem Konto. Das Star-Ensemble schwächelt zum Ligastart und rangiert aktuell nur auf Rang 13 der Tabelle.

Für das Treppchen reicht es im Power Ranking damit nicht ganz.

Zwischen Bayern und PSG ging es in der vergangenen Saison heiß her

Bild: IMAGO/Beautiful Sports International


Platz 3: FC Bayern München

Es hat nicht sollen sein. In der vergangenen Saison verpasste der FC Bayern durchaus dramatisch das Champions-League-Finale. Gegen den späteren Titelträger Paris Saint-Germain unterlagen die Münchner im Halbfinale nach Hin- und Rückspiel knapp mit 5:6.

Die Ambitionen des Teams von Trainer Vincent Kompany sind auch in diesem Jahr wieder immens - und selbstverständlich gehört der FCB zu den absoluten Top-Favoriten.

Einen personellen Aderlass gab es beim Rekordmeister nicht, stattdessen wurde das Team mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari gezielt verstärkt.

Top-Stars wie Michael Olise und Harry Kane gehen voran, die Mannschaft zeigt sich unter der Führung von Kompany harmonisch. Zwar glückte am vergangenen Wochenende gegen Schalke 04 kein Sieg, der Saisonstart gelang jedoch mit dem Supercup-Titel und dem deutlichen Sieg gegen den VfB Stuttgart im ersten Bundeslig-Spiel.

Platz 2: FC Arsenal

Sie waren so nah dran. In der vergangenen Saison gelang den "Gunners "aus London in der Champions League ein wahrer Durchmarsch. Das Team von Cheftrainer Mikel Arteta erreichte ungeschlagen das Finale in Budapest. Für den Titel reichte es aber nicht, Arsenal verlor gegen PSG im Elfmeterschießen.

Schon alleine der Status als Vorjahresfinalist macht den Klub zu einem Mit-Favoriten. Und auch in der aktuellen Saison stehen die Zeichen auf Erfolg. In der Premier League gelangen in den ersten drei Spielen drei Siege, hinter ManCity liegen die Londoner nur ob des schlechteren Torverhältnisses auf dem zweiten Platz.

Da Arsenal in seiner Vereinsgeschichte noch nicht einmal die Champions League gewinnen konnte, dürfte nach dem Meistertitel in der Vorsaison der volle Fokus nun auf der "Königsklasse" liegen.

Platz 1: FC Barcelona

Sie sind aktuell der Inbegriff der Dominanz. Der FC Barcelona steht an der Spitze der spanischen La Liga. In vier Spielen gelangen vier Siege mit 17 Toren, Gegentore hinnehmen musste der Klub derweil nur zwei.

Die "Blaugrana", die im Prinzip jedes Jahr zu den Topfavoriten auf den Titel in der "Königsklasse" gehören, haben sich im Sommer namhaft verstärkt. Rodri, Anthony Gordon und Karim Adeyemi schlossen sich dem Team von Trainer Hansi Flick an, die Tormaschine kommt dabei bereits mehr und mehr ins Rollen.

Nach dem knappen und enttäuschenden Viertelfinal-Aus in der vergangenen Saison gegen Liga-Rivale Atletico soll in der neuen Saison Großes gelingen. Der letzte Triumph in der Champions Leagze ist inzwischen schon mehr als ein Jahrzehnt her. Zuletzt hatten die Katalanen 2015 den Pokal in die Höhe gestreckt.

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