Klub-WM live in SAT.1, auf Joyn und ran.de
Klub-WM: FIFA leitet nach Vorfall um Antonio Rüdiger Disziplinarverfahren ein
Aktualisiert:
von SIDAuf Joyn ansehen
Real Madrid präsentiert neues Trikot - Fans feiern
Videoclip • 01:33 Min
Der Fußball-Weltverband ermittelt gegen Gustavo Cabral vom mexikanischen Klub CF Pachuca. Cabral soll Antonio Rüdiger rassistisch beleidigt haben.
Der Fußball-Weltverband FIFA hat nach dem Vorfall um DFB-Abwehrchef Antonio Rüdiger ein Disziplinarverfahren gegen Gustavo Cabral vom mexikanischen Klub CF Pachuca eingeleitet. Cabral soll Rüdiger gegen Ende der Partie zwischen Real Madrid und Pachuca bei der Klub-Weltmeisterschaft am vergangenen Sonntag rassistisch beleidigt haben.
"Nach Auswertung der Spielberichte hat die Disziplinarkommission der FIFA ein Verfahren gegen den Spieler Gustavo Cabral vom CF Pachuca im Zusammenhang mit dem Vorfall zwischen ihm und Antonio Rüdiger von Real Madrid während des Spiels der FIFA Klub-Weltmeisterschaft am 22. Juni in Charlotte eingeleitet", erklärte der Weltverband am Dienstag.
Der eingewechselte Rüdiger war in der Nachspielzeit mit Pachucas Gustavo Cabral aneinander geraten. Nach einem kurzen Gespräch zwischen Rüdiger und Schiedsrichter Ramon Abatti Abel (Brasilien) zeigte der Unparteiische mit überkreuzten Armen vor der Brust die Anti-Rassismus-Geste.
Damit wurde das Spiel kurz unterbrochen, wie im mehrstufigen Protokoll der FIFA vorgesehen. Kurz darauf wurde das Spiel per Schiedsrichter-Ball fortgesetzt und zuende gebracht. Nach dem Abpfiff kam es zu einem erneuten Gerangel zwischen Rüdiger und Cabral, der deutsche Nationalspieler verließ sichtlich aufgebracht den Platz.
Cabral weist Rassismus-Vorwürfe zurück
Cabral wies die Rassismus-Vorwürfe zurück und erklärte, Rüdiger habe seine Worte missverstanden. Er habe ihn lediglich als "Feigling" bezeichnet – die spanische Wendung, die er dafür gebraucht habe, sei einer anderen mit rassistischem Unterton lediglich ähnlich.
Real-Coach Xabi Alonso stellte sich nach der Partie hinter seinen Spieler: "Im Fußball gibt es keine Toleranz für so etwas. Wenn es passiert ist, müssen Konsequenzen folgen. Antonio hat uns seine Sicht geschildert, und wir glauben ihm. Es wird nun ermittelt."
Mehr zum Fußball

Fußball
Woltemade nur Joker - Spalletti macht wenig Hoffnung

Bundesliga
Schalker Pfiffe gegen Neuer machen Thon "nachdenklich"

Bundesliga
Horrorstart für den HSV: Polzin redet Klartext

WM Frauen
Basketball-WM - "Schon heftig": Lange kritisiert WM-Spielmodus

2. Bundesliga
Kommentar: Herthas Strategie-Wechsel ist die Basis für den Aufstieg

NFL
Fußverletzung! Defensive End verpasst den Saisonstart der 49ers

WM Frauen
Basketball-WM: Sensation abgewendet - USA zittert sich zum Gruppensieg

WM Frauen
Basketball-WM der Frauen: Wann spielt Deutschland?

NFL
NFL: Winston verlängert bei den Giants!
