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Manchester United - Bruno Fernandes enttäuscht: "Verein hätte mich gehen lassen"
Aktualisiert:
von Mike Stiefelhagenran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:02 Min
Bruno Fernandes beklagt das Verhalten von Manchester United. Der 31-Jährige fühlt keine Wertschätzung seitens des Vereins.
von Mike Stiefelhagen
Bruno Fernandes gehört zu den größten Stars von Manchester United.
Dennoch scheint diese Wertschätzung intern nicht stattzufinden, wie der Portugiese in einem Interview gegenüber "Canal 11" verrät.
Der 31-Jährige hätte den Verein wohl ohne Weiteres im abgelaufenen Transferfenster verlassen können. Wie der Mittelfeldmann erklärt, habe er sogar ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien über 240 Millionen Euro für drei Jahre von Al-Hilal abgelehnt, um zu bleiben.
Bruno Fernandes beklagt mangelnde Wertschätzung
In letzter Zeit habe er aber das Gefühl, dass er ein bisschen auf der Kippe stehe, verriet der Profi in der Sendung "Soltinhos pelo Mundo" bei "Canal 11".
"Denn in England kommt ein Spieler mit 30 und man denkt, er müsse sich neu erfinden. Loyalität wird nicht mehr so hoch geschätzt wie früher. Ich hätte in dieser Saison wechseln können, hätte viel mehr Geld verdient. Vor einer Saison wollte ich wechseln, hätte in dieser Saison viele Trophäen gewonnen, habe mich aber entschieden, nicht zu gehen, nicht nur aus familiären Gründen, sondern weil ich den Verein wirklich mag", erklärte Fernandes.
In 307 Spielen knipste der 31-Jährige 103 Mal und legte 93 Tore auf. Er gehört zu den 20 erfolgreichsten Torschützen der Klub-Historie. Sein Vertrag bei Manchester United läuft noch bis 2027.
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Ein vorzeitiger Abgang scheint nicht ausgeschlossen: "Vom Verein hatte ich das Gefühl: 'Wenn du gehst, ist das nicht so schlimm für uns.' Das tut mir ein bisschen weh. Ich bin ein Spieler, dem man nichts vorwerfen kann, ich bin immer verfügbar, ich gebe immer mein Bestes."
Das Angebot aus Saudi-Arabien hatte laut Fernandes seine Vorzüge: "Ich denke nicht an das Geld, finanziell kann ich mich nicht beklagen, obwohl der Unterschied zu Saudi-Arabien enorm ist. Wenn ich jemals nach Saudi-Arabien gehen sollte, dann nicht aus finanziellen Gründen, sondern weil sich mein Lebensstil ändern wird, weil meine Kinder nach sechs Jahren Kälte und Regen in Manchester ein Leben voller Sonne genießen können und weil ich in einer aufstrebenden Liga spielen werde. Der Verein wollte, dass ich gehe. Ich habe das den Direktoren gesagt, ich glaube, sie hatten nicht den Mut, diese Entscheidung zu treffen, weil der Trainer mich wollte. Aber wenn ich gesagt hätte, dass ich gehen will, hätte der Verein mich gehen lassen, auch wenn der Trainer wollte, dass ich bleibe."
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