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WM 2026 - Wegen enormer Hitze: Nagelsmann mit Ansage an Spieler - DFB-News im Ticker
Aktualisiert:
von ran.de / SIDran Fußball
WM 2026: Müller sicher! "Können große Nationen schlagen"
Videoclip • 01:11 Min
Das DFB-Team hat bei der WM 2026 eine machbare Gruppe erwischt. Doch nicht nur die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann reist mit Ambitionen nach Amerika. Die Entwicklungen im News-Ticker.
Die WM 2026 in den USA, in Kanada und in Mexiko wird die größte der bisherigen Fußballgeschichte. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli kämpfen 48 Nationen um den Titel.
Auch die DFB-Auswahl ist dabei. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann bekommt es in der Vorrunde mit WM-Debütant Curacao, der Elfenbeinküste und Ecuador zu tun.
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Die nächsten Livestreams auf Joyn
+++ 13. Juni: Nagelsmann macht Spielern deutliche Hitze-Ansage +++
Die deutsche Nationalmannschaft kommt bei ihren Trainingseinheiten am Quartier in Winston-Salem derzeit gehörig ins Schwitzen. Das liegt aber nicht nur an den Inhalten, die Bundestrainer Julian Nagelsmann vorgibt, sondern vor allem an den Temperaturen.
Am Freitag erreichte das Thermometer bei der Mittagseinheit rund 40 Grad in der Sonne, anderthalb Stunden dauerte das Training. Wie die "Bild" berichtet, machte Nagelsmann seinen Spielern eine klare Ansage. Und die lautete: Die DFB-Stars sollen sich möglichst oft in der Hitze aufhalten!
Damit will Nagelsmann erreichen, dass sich die Spieler schneller an die Bedingungen vor Ort gewöhnen und sich akklimatisieren. Um das zu gewährleisten, sollen sich die Profis in ihrer freien Zeit möglichst nicht in ihren klimatisierten Hotelzimmern aufhalten, sondern im Freien.
Allerdings wurden rund um die Trainingsplätze verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Spieler während der Einheiten vor der Hitze bestmöglich zu schützen. Zwei spezielle Ventilatoren mit kühlendem Wasserdampf stehen bereit, ebenso zwei Sanitäter für den Notfall.
Die aktuell herrschende Hitze ist in Winston-Salem übrigens nichts Ungewöhnliches. Das WM-Auftaktspiel des deutschen Teams gegen Curacao findet in Houston statt, wo ebenfalls über 30 Grad vorhergesagt sind. Allerdings verfügt das Stadion über ein geschlossenes Dach.
+++ 12. Juni: Lennart Karl über sein tragisches WM-Aus +++
"Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen." Unter anderem mit diesen Worten meldete sich Lennart Karl via Instagram nach seinem großen Verletzungs-Drama.
Im Abschlusstraining vor dem Testspiel gegen die USA erlitt Karl einen Muskelbündelriss. Dieser bedeutete das Turnieraus für den Youngstar. Gegenüber der "Bild" erläutert er jetzt, wie es zu der Verletzung kam: "Es ist beim Torschuss passiert, ich habe es sofort gespürt. Das war schon ein Schock für mich, da ich mir so viel vorgenommen habe und auch in guter Verfassung war."
"Die WM zu spielen, wäre ein absoluter Traum von mir gewesen. Leider kommt nun diese Verletzung dazwischen, ich muss das akzeptieren und nach vorne schauen", fügt Karl hinzu.
Für das Turnier war der 18-Jährige ein ernst zu nehmender Kandidat für die Startelf. Seine Leistungen im DFB-Trikot sprachen für sich. Neben Wirtz und Musiala zählte Karl zu den deutschen Hoffnungsträgern. Doch wie geht es jetzt weiter?
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Der Bayern-Star erklärt: "Ich bin diese Woche noch in München zur Erstbehandlung und habe danach erstmal Urlaub bekommen. In diesen ersten Tagen kann ich in der Reha nicht viel machen, außer der Verletzung Zeit geben, um zu heilen. Danach beginnt irgendwann wieder die Aufbauphase."
Auch wenn er selbst nicht dabei sein kann, verfolgt Karl das Turnier dennoch. Insbesondere natürlich die Spiele des DFB-Teams: "Das Auftaktspiel schaue ich mir natürlich an, so wie jedes weitere selbstverständlich! Wo genau, weiß ich noch nicht. Aber ich werde natürlich mitfiebern und der Mannschaft die Daumen drücken. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Team alles reinhauen und eine gute WM spielen wird!"
Ob die deutsche Mannschaft nun mit Leroy Sané startet, bleibt abzuwarten.
+++ 12. Juni: DFB-Torhymne bei WM steht wohl fest +++
Die deutsche Nationalmannschaft bejubelt ihre Tore auch bei der WM "völlig losgelöst" zum Heim-EM-Hit "Major Tom". Der Kultklassiker von Peter Schilling aus dem Jahr 1982 ist wie erwartet die offizielle "Torhymne" der DFB-Auswahl in den Stadien des XXL-Turniers in den USA, Mexiko und Kanada. Das berichtet die "Bild".
Erstmals und gleich möglichst oft zu hören sein soll der Hit beim Auftakt gegen Außenseiter Curacao am Sonntag (ab 19 Uhr live auf Joyn) in Houston. Wie die anderen Nationalverbände durfte der DFB eigene Lieder beim Weltverband FIFA einreichen.
Nach deutschen Siegen läuft demnach "Tage wie diese" von den Toten Hosen. Zudem soll rund um die Spiele der WM-Song von 2006, "Zeit, dass sich was dreht" von Herbert Grönemeyer, als "Signature Song" gespielt werden.
"Major Tom" ist seit März 2024 die offizielle Torhymne des viermaligen Weltmeisters. Der Song löste "Kernkraft 400" von Zombie Nation ab. Mit der Änderung reagierte der DFB damals auf eine Online-Petition der Fans.
+++ 10. Juni: David Raum spricht offen über Konkurrenzkampf mit Nathaniel Brown +++
David Raum scheint seinen Stammplatz in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verloren zu haben, er lässt sich aber nicht hängen. "So ein Turnier ist lang. Ich akzeptiere meine Rolle - und komme ich rein, gebe ich alles."
Selbst, wenn er nicht starte, wisse die Mannschaft, "dass sie sich auf mich verlassen kann", sagte der Linksverteidiger am Mittwoch in Winston-Salem.
Raum war in der WM-Qualifikation gesetzt, dann aber leicht angeschlagen, was Brown für sich nutzte. Der Frankfurter spielte zuletzt gegen Ghana, Finnland und die USA, er wird auch am Sonntag gegen Curacao in Houston in der Startelf von Bundestrainer Julian Nagelsmann erwartet.
"Nene macht es sehr, sehr gut", lobte Raum. "Er spielt in Frankfurt sehr offensiv und macht das herausragend. Ich hatte körperliche Probleme, komme aber immer besser in Fahrt. Ich werde immer fitter."
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+++ 10. Juni: DFB hat eigenen Greenkeeper im WM-Quartier +++
Die DFB-Auswahl hat ihre ersten beiden Trainingseinheiten im WM-Quartier in Winston-Salem absolviert. Dabei rückte jedoch nicht nur die sportliche Vorbereitung in den Fokus, sondern auch der Zustand des Haupttrainingsplatzes an der Wake Forest University.
Der Naturrasen präsentierte sich sichtbar trocken und wenig satt. Nach der ersten Einheit am Montag zeigte der Platz bereits deutliche Gebrauchsspuren: Herausgerissene Rasenstücke lagen auf dem Feld verteilt. Dem DFB war die Problematik bereits vor der Ankunft der Mannschaft bekannt und hat daher einen eigenen Gärtner vor Ort.
DFB-Greenkeeper Sebastian Breuing wurde schon am 20. Mai nach Winston-Salem entsandt, um sich um die Rasenpflege zu kümmern. Zuvor war der als "Rasenpapst" bekannte Experte mehrfach vor Ort gewesen, um die Platzverantwortlichen zu unterstützen. Auch rund um die Trainingseinheiten ist er im Einsatz, kümmert sich um die Bewässerung und hat Wärmelampen im Einsatz.
Bereits im Vorfeld war der Rasen intensiv bewässert worden, zudem kamen zur Pflege offenbar sogar Wärmelampen zum Einsatz. Problem für die Fußballspieler ist, dass die Rasenflächen in den USA vorwiegend für American Football angedacht sind. Dadurch sind die Rasenflächen meist robustere und härtere Spielflächen gewohnt.
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Der DFB-Kader in der Übersicht:
Tor
Manuel Neuer (FC Bayern München)
Abwehr
Joshua Kimmich (FC Bayern München)
Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund)
David Raum (RB Leipzig)
Waldemar Anton (Borussia Dortmund)
Jonathan Tah (FC Bayern München)
Malick Thiaw (Newcastle United)
Mittelfeld/Angriff
Deniz Undav (VfB Stuttgart)
Kai Havertz (FC Arsenal)
Jamal Musiala (FC Bayern München)
Jamie Leweling (VfB Stuttgart)
Aleksandar Pavlović (FC Bayern München)
Nadiem Amiri (1. FSV Mainz 05)
Maximilian Beier (Borussia Dortmund)
Leon Goretzka (FC Bayern München)
Pascal Groß (Brighton&Hove Albion)
Felix Nmecha (Borussia Dortmund)
Lennart Karl (FC Bayern München)
Leroy Sane (Galatasaray)
Angelo Stiller (VfB Stuttgart)
Nick Woltemade (Newcastle United)
ran begleitet die WM-Vorbereitung und das Turnier im Ticker.
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