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NFL - Das Power Ranking nach dem Draft: Los Angeles Rams verlieren Top-Position, Ravens klettern

Aktualisiert:

von Kai Esser

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NFL: Tyreek Hill plötzlich DJ

Videoclip • 01:01 Min


Nachdem der Großteil der Free Agents ihre Teams gefunden haben und auch der NFL Draft abgeschlossen ist, sind die Kader vor der neuen Saison weitestgehend komplett. Im ran Power Ranking ordnen wir die Lage der Liga ein.

Der NFL Draft und die heiße Phase der NFL Free Agency sind beendet. Etliche Superstars haben eine neue Heimat, andere kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Außerdem haben sich die Mannschaften mit College-Talenten verstärkt.

Doch wie stehen die Teams nun da? Wie sind die Kräfteverhältnisse in der Liga nach dem NFL Draft? ran wagt eine Einordnung im Power Ranking.

Platz 32: Arizona Cardinals

Das Ende der vergangenen Saison war ein Albtraum für die Cardinals. 14 der letzten 15 Spiele verloren die Mannen aus Glendale, dazu ist jetzt auch Quarterback Kyler Murray weg. Head Coach Jonathan Gannon ist sowieso schon lange Geschichte.

Klingt nicht nur nach einem kompletten Neuanfang unter Nachfolger Mike LaFleur, es wird auch einer. Im Draft verstärkte man sich zwar mit Jeremiyah Love - auf anderen Positionen hätte man eine Verstärkung allerdings deutlich dringender gebraucht. Starting Quarterback wird wohl Jacoby Brissett werden - all das verspricht nichts unbedingt Gutes.

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Platz 31 Miami Dolphins

Die Miami Dolphins haben sich - abgesehen von Running Back De'Von Achane - von allem und jedem getrennt, der in einer enttäuschenden Saison 2025 so etwas wie Leistung gebracht hat. Quarterback Malik Willis wird zeigen müssen, ob er das Zeug zum Starter hat. Im Draft kamen zwar drei Top-50-Picks dazu, das wird Miami aber in der kommenden Saison nicht unbedingt weiterbringen.

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Platz 30: New York Jets

Aus der Free Agency sind die New York Jets - für nicht wenige überraschend - stärker herausgegangen als hinein. Mit Quarterback Geno Smith und Safety Minkah Fitzpatrick haben sich die Jets verstärkt, dazu wurde der Vertrag von Running Back Breece Hall verlängert. Der Draft lief gut - das reicht, um immerhin vor den Dolphins zu landen.

Platz 29: Las Vegas Raiders

Mehr als 200 Millionen alleine an Garantien haben die Las Vegas Raiders in der Free Agency ausgegeben. Und das war nötig! Mit dem neuen Head Coach Klint Kubiak, der runderneuerten Offensive Line und dem First Overall Pick im 2026er Draft wollen die Raiders angreifen. Viel wird aber darauf ankommen, wie schnell Fernando Mendoza sich in die NFL einfindet. Der schwere Spielplan ist dabei nicht gerade hilfreich.

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Platz 28: Cleveland Browns

Die Offensive Line war die große Schwäche der Cleveland Browns in der vergangenen Saison. Kurzerhand hat man dort also den Rotstift angesetzt und fast alles und jeden ausgetauscht. Mit Spencer Fano, KC Concepcion und Denzel Boston konnte man im Draft gleich drei weitere potenzielle Starter für die Offense gewinnen.

Größter Schwachpunkt: Die QB-Position. Derzeit ist noch unklar, ob Deshaun Watson oder Shedeur Sanders starten werden - allerdings steht bei beiden mindestens ein Fragezeichen, ob sie eine komplette NFL-Saison überzeugen könnten

Platz 27: Tennessee Titans

Die Tennessee Titans haben zum Ende der vergangenen Saison tatsächlich den Eindruck eines funktionierenden Football-Teams gemacht. Quarterback Cam Ward hatte wenig bis nichts, mit dem er wirklich arbeiten konnte, zeigte aber gegen Ende der Spielzeit immer bessere Leistungen.

Mit Wan'Dale Robinson und Carnell Tate hat der 24-Jährige jetzt die Anspielstationen, die er braucht. Mit dem neuen Head Coach Robert Saleh kann durchaus etwas gehen.

Platz 26: New Orleans Saints

Zum Ende der vergangenen Saison herrschte in Louisiana Aufbruchstimmung. Logisch, die New Orleans Saints sind im vergangenen Winter sozusagen "auferstanden", auch wegen Rookie Quarterback Tyler Shough. Mit Running Back Travis Etienne hat er nun einen Top-Spieler an seine Seite bekommen.

Im Draft folgte die Verpflichtung von Top-Talent Jordyn Tyson. Allerdings: Die langjährigen Defense-Stars Cam Jordan und DeMario Davis sind weg.

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Platz 25: Atlanta Falcons

Prinzipiell haben die Falcons in der Offensive alles, um erfolgreich zu sein. Kyle Pitts, Bijan Robinson, Drake London sowie mit Kevin Stefanski einer der offensiv angesehensten Coaches der Liga.

Das Problem liegt allerdings auf der Passgeber-Position: Ob Michael Penix Jr. zum Saisonstart fit wird, ist unklar. Tua Tagovailoa kam als Backup in der Offseason, hat aber eine Katastrophen-Saison hinter sich.

Seit 2017 haben die Falcons die Playoffs nicht mehr erreicht, und auch in diesem Jahr wird es trotz schwacher NFC South schwer werden.

Platz 24: Carolina Panthers

Bei den Carolina Panthers läuft viel in die richtige Richtung. Head Coach Dave Canales hat das Team in Jahr zwei in die Playoffs geführt. Mit Devin Lloyd und Jaelen Philipp sind den Panthers in der Free Agency zwei starke Pass Rusher ins Netz gegangen.

Mit Monroe Freeling holte man sich im Draft einen Offensive Tackle, der Quarterback Bryce Young einen weiteren Schritt nach vorne ermögliche soll. Sollten er und Receiver Tetairoa McMillan weiter performen, könnte es auch dieses Jahr eng werden an der Spitze der NFC South werden.

Platz 23: Washington Commanders

Die Defense der Washington Commanders war in der vergangenen Saison undichter als ein Schweizer Käse. Auch deshalb hat das Team aus der Bundeshauptstadt ordentlich in die Defense investiert.

Die Linebacker K'Lavon Chaisson, Odafe Oweh und Leo Chenal sowie Safety Nick Cross sind alles neue Namen, die 2026 in Weinrot auflaufen werden. Zudem wurde Linebacker Sonny Styles gedraftet. Sollte Jayden Daniels die gesamte Saison fit bleiben, könnte die kommende Spielzeit vielversprechend sein.

Platz 22: Pittsburgh Steelers

Nach monatelangen Gerüchten ist es nun fix: Aaron Rodgers wird in der kommenden Spielzeit für die Steelers auflaufen - dann allerdings zum letzten Mal in seiner Karriere.

Die Steelers haben derweil alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dem Altmeister so gut es geht Unterstützung zu geben. Mit Cornerback Jamel Dean, Running Back Rico Dowdle, Receiver Michael Pittman und Safety Jaquan Brisker hat sich die Franchise in beiden Mannschaftsteilen erstklassig verstärkt. Die Konkurrenz in der AFC North wird allerdings wohl zu groß sein, als dass es für eine letzte Playoff-Teilnahme reicht.

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Platz 21: Indianapolis Colts

Die Indianapolis Colts haben in, beziehungsweise vor, der Free Agency Quarterback Daniel Jones und Receiver Alec Pierce gehalten. Das war allerdings ordentlich teuer. Und: Ob Jones nach seinem Achillessehnenriss zu Woche eins fit wird, steht in den Sternen.

Im Draft durfte man erst mit dem 53. Pick auswähle, landete mit CJ Allen allerdings einen echten Steal. Ob die Franchise jedoch wieder an die Anfangsleistungen der Vorsaison anknüpfen kann, bleibt abzuwarten.

Platz 20: Tampa Bay Buccaneers

Die Tampa Bay Buccaneers haben in der Offseason einen ordentlichen Aderlass hinnehmen müssen. Nicht nur sportlich, sondern auch was Franchise-Ikonen angeht. Receiver Mike Evans, Lineback Lavonte David und Cornerback Jamel Dean haben das Piratenschiff verlassen.

Mit Rueben Bain Jr konnte man sich die Dienste von einem Top-Edge-Rusher-Talent sichern, zudem kam mit Running Back Kenneth Gainwell eine Allzweckwaffe in der Offensive. Derzeit scheint es so, als hätten die Bucs die Nase in ihrer Division vorne.

Platz 19: New York Giants

Mit Head Coach John Harbaugh ist den New York Giants in der Offseason ein waschechter Coup gelungen. Der erfahrene Trainer hat mit etlichen Neuverpflichtungen, die er aus Baltimore mitgebracht hat, den Kader der Giants sinnvoll verstärkt.

Der Verlust von Dexter Lawrence tut weh, im Draft konnte man sich allerdings mit zwei Top-Ten Picks verstärken. Jetzt muss Jaxson Dart beweisen, ob er eine ganze Saison als Starter überzeugen kann.

Platz 18: Minnesota Vikings

Die Minnesota Vikings haben eigentlich alles, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Dementsprechend waren sie einer der Teams, die wenig in der Free Agency gemacht haben.

Mit Quarterback Kyler Murray hat die Franchise jedoch einen der schillerndsten Namen verpflichtet. Sollte es mit J.J. McCarthy nicht klappen, stünde "K1" bereit, um zu übernehmen. Mit Caleb Banks schnappten sich die Vikings zudem einen talentierten Defensive Tackle im Draft.

Platz 17: Dallas Cowboys

Apropos über jeden Zweifel erhabene Offense und schlechte Defense. Das trifft auch auf die Dallas Cowboys zu. "America's Team" hat mit unter anderem Defensive End Rashan Gary und Safety Jalen Thompson personell kräftig nachgebessert.

Im Draft legte die Franchise den wohl besten Trade hin und schnappte sich mit Caleb Downs den vermeintlich komplettesten und besten Spieler auf Position 11. Zudem kam ein starkes Edge-Rusher-Talent.

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Platz 16: Jacksonville Jaguars

Die Jacksonville Jaguars haben herzlich wenig gemacht in der Free-Agency-Periode. Warum auch? Running Back Etienne verließ die Franchise, mir Chris Rodriguez kam positionsgetreu Ersatz.

Ansonsten sind die Jaguars gut aufgestellt, mit Receiver-Cornerback-Hybrid Travis Hunter und Quarterback Trevor Lawrence hat das Team zwei Stars und weist insgesamt eine hohe Leistungsdichte im Kader auf. Die Jaguars durften erst spät im Draft zuschlagen, mit dem 56. Pick wählten sie Tight End Nate Boerkirchner - eine Entscheidung, die viele eher skeptisch sehen.

Platz 15: Los Angeles Chargers

Die Los Angeles Chargers sind in der vergangenen Saison an ihrer Offensive Line gescheitert. Um das Problem zu beheben, kommen die Tackles Joe Alt und Rashawn Slater zurück, dazu wurde Center Tyler Biadasz geholt.

Und auch auf der anderen Seite des Balls kam Verstärkung: Im Draft verpflichtete die Franchise Edge Rusher Akheem Mesidor. Als neuer Offensive Coordinator wurde Mike McDaniel geholt, allerdings ist in dieser Spielzeit wohl noch nicht damit zu rechnen, dass die Chargers ein echter Anwärter auf einen tiefen Playoff-Run sind.

Platz 14: Cincinnati Bengals

Defensive End Trey Hendrickson ist nach der Schlammschlacht der letzten Monate nun weg, er war der beinahe letzte verbliebene Leistungsträger der nach zugelassenen Punkten schlechtesten Defense der vergangenen Saison. Mit den Neuzugängen des Defensive Tackles Jonathan Allen, des Edge Rushers Boye Mafe und des Safeties Bryan Cook wurde der Mannschaftsteil generalüberholt.

Mit Dexter Lawrence kam zudem einer der besten Defensive Tackles der Liga per Trade. Dadurch macht es vorläufig den Anschein, als hätten die Bengals erstmals seit der Saison 2022 wieder eine gute Verteidigung.

Platz 13: San Francisco 49ers

Die San Francisco 49ers haben mit Receiver Mike Evans einen der größten Namen der Free Agency geholt, dazu kamen  Christian Kirk und der überraschende Draft-Pick De'Zhaun Stribling. Allerdings war das auch nötig. Jauan Jennings und Kendrick Bourne sind weg, genau so wie Brandon Aiyuk, wenngleich der in der vergangenen Saison keine Rolle spielte. Der Rest der Offense sollte ihre Produktivität beibehalten können. Nur die Defense muss sich ohne Coordinator Robert Saleh erst einmal beweisen.

Platz 12: Chicago Bears

Einige Leistungsträger haben die Chicago Bears verlassen. Safety Kevin Byard, Receiver D.J. Moore und Center Drew Dalman haben erhebliche Lücken im Kader hinterlassen. Allerdings: Mit Center Garrett Bradbury und Linebacker Devin Bush wurden auch zwei große Namen geholt. Im Draft schnappte man sich Safety Dillon Thieneman. Aktuelle Status: Fraglich - viel wird davon abhängen, ob Caleb Williams seine Vorjahresleistung wiederholen kann.

Platz 11: Kansas City Chiefs

Running Back und Super-Bowl-MVP Kenneth Walker zu holen, war ein Splash Move der Kansas City Chiefs. Aber das sollte erst der Anfang sein. Mit Quarterback Justin Fields haben sie sich abgesichert, sollte Patrick Mahomes nicht rechtzeitig für Woche eins fit sein.

Mit Cornerback Trent McDuffie haben die Chiefs einen Leistungsträger verloren, den sie prompt im Draft mit Mansoor Delane ersetzt haben. Zudem draftete die Franchise Defensive Tackle Peter Woods. Es sieht so aus, als wären die Chiefs nach einem Jahr ohne Playoffs zurück auf Kurs.

Platz 10: Houston Texans

Die Defense der Houston Texans ist seit jeher die Stärke des Teams, regelrecht die Identität der Franchise. Im Draft legte man nach und verpflichtete Guard Keylon Rutledge, in der Offseason kam unter anderem Safety Reed Blankenship.

Um die Offense musste man sich jedoch teilweise Sorgen machen. Mit Running Back David Montgomery haben die Texans allerdings einen großen Namen geholt. Sollte sich CJ Stroud nach seinem Playoff-Debakel wieder fangen, dürften die Texans wohl wieder vorne mit dabei sein.

Platz 9: Green Bay Packers

Sehr schwierig ist es aktuell, die Green Bay Packers einzuordnen. Receiver Romeo Doubs, Linebacker Quay Walker und Center Elgton Jenkins haben Wisconsin verlassen, das tut den Packers weh. Aber mit Defensive Tackle Javon Hargeave, Linebacker Zaire Franklin und Cornerback Jeremiah St. Juste kamen auch einige gute Neuzugänge.

Am Ende steht und fällt alles mit den Leistungen von Quarterback Jordan Love. Je höher seine Konstanz und Leistungsdichte sind, desto besser sind die Packers.

Platz 8: Detroit Lions

Hätten die Detroit Lions noch Running Back Montgomery, dann wären sie einen Platz weiter vorne. Aber auch so ist die Mannschaft aus Motor City noch top besetzt. In der Free Agency haben sie nicht viel gemacht, aber Qualität haben sie auf jeder Position.

Quarterback Jared Goff, die Offensive Line, Receiver Amon-Ra St. Brown und die Defense um Safety Kerby Joseph und Defensive End Aidan Hutchinson. Im Draft kam Defensive Tackle Blake Miller dazu. Die Lions sind und bleiben ein Top-Team in der Liga.

Platz 7: Baltimore Ravens

Positiv: Mit Defensive End Trey Hendrickson haben die Baltimore Ravens einen der begehrtesten Free Agents der Liga gelandet. Zudem konnten Quarterback Lamar Jackson, Receiver Zay Flowers und Running Back Derrick Henry gehalten werden.

Negativ: Mit Center Tyler Linderbaum haben die Ravens einen unterbewerteten Teil der Offense verloren. Dafür kam Guard John Simpson. Der neue Head Coach Jesse Minter verfügt über alle Mittel für einen tiefen Playoff-Run, sollte Lamar Jackson gesund bleiben.

Platz 6: Denver Broncos

Mit dem Trade für Receiver Jaylen Waddle haben sich die Denver Broncos nochmal nach vorne katapultiert. Und die Receiver-Position in Denver war ein Need.

Quarterback Bo Nix spielte in der vergangenen Saison gut, aber nicht überragend. Mit dieser Personalie könnte er seine Zahlen nach oben korrigieren. Dazu ist die Defense weiterhin über alle Zweifel erhaben.

Platz 5: New England Patriots

Die Patriots haben in der Offseason bisher alles richtig genacht. Mit Receiver Stefon Diggs, Linebacker K'Lavon Chaisson und Safety Jaylinn Hawkins verloren die Patriots zwar drei Starter, haben sich mit Receiver Romeo Doubs, Defensive End Dre'Mont Jones und Safety Kevin Byard jedoch auf jeder einzelnen Position verstärkt. Dazu kam Guard Alijah Vera-Tucker.

Im Draft entschied sich der Super-Bowl-Finalist für Offensive Tackle Caleb Lomu, welcher in dieser Saison als Backup für Will Campbell und Morgan Moses eingeplant ist. Sollte A.J. Brown im Juni zum Receiver-Corps dazustoßen, wird auch in der kommenden Saison wieder mit den Patriots zu rechnen sein.

Platz 4: Philadelphia Eagles

Mit Cornerback Tariq Woolen und Linebacker Arnold Ebiketie haben die Eagles zwei gute Verteidiger geholt, ansonsten hielten sie sich zurück. Allerdings: Offensive Coordinator Kevin Patullo wurde degradiert und alleine das macht die Eagles besser. Im Draft entschied man sich vorausschauend für Wide Receiver Makai Lemon, da ein Abgang von A.J. Brown immer wahrscheinlicher wird.

Platz 3: Buffalo Bills

Die Bills sind in der Offseason endlich den Need auf der Receiver-Position angegangen: D.J. Moore wird künftig die erste Anspielstation von Quarterback Josh Allen sein. Mit Center Connor McGovern wurde auch noch die ohnehin starke Offensive Line noch einmal verstärkt.

Dass die Bills die AFC East an die New England Patriots abtreten mussten, schmeckt den Mannen aus dem Bundesstaat New York merklich nicht.

Platz 2: Los Angeles Rams

In der Offense konnten die Rams die meisten Spieler halten, in der Defense haben sie mit den Cornerbacks Jaylon Watson und Trent McDuffie hochqualitativ nachgelegt. Im Draft verpasste es die Franchise allerdings, sich mit ihrem 13. Pick zu verstärken. Mit Ty Simpson wurde stattdessen in die Zukunft investiert.

Am Ende kommt es darauf an, wie lange MVP-Quarterback Matthew Stafford auf eben jenem MVP-Niveau wird spielen können. Kann er das ansatzweise halten, dann sind die Rams unfassbar schwer zu schlagen.

Platz 1; Seattle Seahawks

Der amtierende Super-Bowl-Champion landet erneut auf der eins. Mit Running Back Kenneth Walker, Cornerback Riq Woolen und Offensive Coordinator Klint Kubiak musste die Franchise einige Abgänge verkraften. Dafür verloren sie in der Offensive Line keinen einzigen Spieler.

Mit Jadarian Price hat Seattle einen adäquaten Ersatz für Walker gefunden. Die bestehende Qualität im Kader mit Spielern wie Offensive Player of the Year Jaxon Smith-Njigba lässt sich zudem nicht wegdiskutieren. Sollte Sam Darnold seine Leistung aus der Vorsaison bestätigen können, wird es schwer, die Seahawks aufzuhalten.

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