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Champions League - Vincent Kompany gesperrt: Wer den Bayern-Trainer gegen PSG offenbar ersetzt

Aktualisiert:

von Philipp Schmalz, Franziska Wendler

ran Fußball

FC Bayern: Kompany gegen PSG gesperrt! Eberl reagiert

Videoclip • 06:28 Min


Bayern-Trainer Vincent Kompany ist für das Halbfinal-Hinspiel in der Königsklasse gegen Paris St. Germain gesperrt. An welche Regeln muss er sich halten und wer vertritt ihn?

Der 4:3-Sieg gegen Real Madrid im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League hatte für den FC Bayern München wohl nur einen einzigen Wermutstropfen.

Trainer Vincent Kompany kassierte in der 43. Minute seine dritte Gelbe Karte in dieser CL-Saison und ist somit für das Halbfinal-Hinspiel bei Paris Saint-Germain gesperrt. Wer aber ersetzt Kompany an der Seitenlinie?

Laut "Bild" wird Aaron Danks gegen PSG das Kommando übernehmen und Kompany als hauptverantwortlicher Trainer an der Seitenlinie vertreten.

Danks besitzt die UEFA Pro Lizenz und stand bereits in der Saison 2022/23 als Interimstrainer von Aston Villa in der Verantwortung, nachdem der Verein Steven Gerrard gefeuert hatte.

Noch ist nicht offiziell bekannt, wer den Posten übernehmen wird, herrscht unter den Assistenztrainern der Münchner doch keine klare Hierarchie. Dass die Entscheidung auf Danks fallen könnte, hatte sich aber bereits am vergangenen Wochenende angedeutet.

Beim 4:2 gegen den VfB Stuttgart übernahm der eigentlich für Standardsituationen zuständige Trainer auch abseits davon immer wieder das Kommando, Kompany wollte dennoch keine Namen nennen.

"Das ist schon entschieden. Es ist schon alles geklärt, hat aber noch keine Priorität bis nächste Woche", sagte er nach dem Meistertitel auf die Frage, wer ihn gegen PSG vertritt.

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Kompany gegen PSG gesperrt - UEFA-Regeln klären auf

Wie aber läuft das Hinspiel gegen den Titelverteidiger der Königsklasse für Kompany überhaupt ab? In Artikel 69 des UEFA-Disziplinarreglements ist verankert, wie der 40-Jährige sich vor und während des Spiels zu verhalten hat.

Darin heißt es unter anderem: "Ein Mannschaftsleiter/Trainer oder ein anderer Mannschaftsverantwortlicher, der des Feldes verwiesen oder von der Ausübung seiner Funktion suspendiert wurde, darf sich während des Spiels nicht in der Nähe des Spielfelds oder der Mannschaftsbank (einschließlich etwaiger zusätzlicher Sitzplätze, die auf den Spielberichtsbögen für Mannschaftsverantwortliche reserviert sind) aufhalten oder direkt mit den Spielern und/oder dem technischen Stab der Mannschaft kommunizieren, wenn er das Spiel von der Tribüne aus verfolgt."

Und weiter: "Darüber hinaus darf ein Mannschaftsleiter/Trainer oder ein anderer Mannschaftsfunktionär, der von der Ausübung seiner Aufgaben suspendiert ist, vor oder während des Spiels weder die Umkleidekabine noch den Tunnel betreten."

Sitzt auch PSG-Coach Enrique auf der Tribüne?

Kompany darf also vor und während des Spiels nicht in die Kabine, darf zur Mannschaft oder zu seinem Trainerteam während der Partie keinen Kontakt aufnehmen, kann das Spiel aber von der Tribüne aus verfolgen. Interviews vor und nach dem Spiel muss er trotz seiner Sperre führen.

Übrigens: Auf Luis Enrique wird Kompany im Hinspiel wohl nicht treffen. Eine Zeit lang schaute sich der PSG-Coach die erste Halbzeit bei Heimspielen von der Tribüne aus an - eine Taktik, die er aus dem Rugbysport übernahm.

Sowohl im Hin- als auch im Rückspiel gegen den FC Liverpool war dies jedoch nicht der Fall. Gegen die "Reds" stand der Spanier jeweils über die komplette Spielzeit an der Seitenlinie.

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