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NFL Mock Draft 3.0: Receiver-Welle in Runde 1 - Cleveland Browns holen nächsten Quarterback

Aktualisiert:

von Kai Esser

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NFL: Travis Kelce verkündet Verlängerung - und ruft Mahomes an

Videoclip • 01:05 Min


Nach dem Combine ist vor dem Draft. Auch in diesem Jahr stellt sich wieder die Frage, wo die vielversprechendsten Talente aus dem College landen. Der dritte Mock Draft von ran gibt einen Ausblick.

Vom 23. bis 25. April findet der NFL Draft 2026 in Pittsburgh statt.

Wo haben die Teams nach der Free Agency ihren dringendsten Bedarf? Wer sind die besten Spieler? Was wird die größte Überraschung?

ran schaut zum dritten Mal in die Glaskugel.

ran Mock Draft 1.0: Neuer Receiver für Mahomes

ran Mock Draft 2.0: Top-Quarterbacks weit vorn

1. Las Vegas Raiders: Fernando Mendzoa, Quarterback (Indiana)

No Brainer für die Las Vegas Raiders: Fernando Mendoza ist der unumstrittene First Overall Pick in diesem Jahr. Und die Raiders schlagen gerne zu: Geno Smith hat in der vergangenen Saison ziemlich versagt und wurde daraufhin weggetradet. Mendoza soll der neue Franchise Quarterback werden.

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2. New York Jets: Arvell Reese, Edge (Ohio State)

Es gibt wenig vielseitigere Verteidiger in diesem Draft als Arvell Reese und schon gar nicht auf diesem hohen Niveau. Er kann sowohl als klassischer Linebacker in Coverage spielen, hat sich aber nach der College-Saison klar geäußert, dass er sich als Pass Rusher und Quarterback-Jäger sieht. Den New York Jets wird's egal sein, sie brauchen nämlich Beides.

3. Arizona Cardinals: Francis Mauigoa, Offensive Tackle (Miami)

Und die Arizona Cardinals dürfen sich ärgern, die hätten nämlich gerne Reese gehabt. Stattdessen nehmen sie den besten Offensive Lineman auf dem Board, Francis Mauigoa. Wer auch immer hinter besagter Offensive Line stehen wird, soll es einfacher haben, als zuletzt Jacoby Brissett und Kyler Murray.

4. Tennessee Titans: David Bailey, Edge (Texas Tech)

Jubel dagegen bei den Tennessee Titans: Den besten reinen Pass Rusher holen sich die Mannen aus Nashville mit David Bailey. In der vergangenen Saison hatte er 14,5 Sacks, mehr hatte niemand in der FBS Conference, in der der Mann von Texas Tech spielte.

5. New York Giants: Sonny Styles, Linebacker (Ohio State)

Nachdem die New York Giants Linebacker Bobby Okereke entlassen haben, brauchen die "G-Men" einen neuen starken Mann in der Mitte. Den gibt es mit Sonny Styles. Mit so einem Athleten kann man fast nicht danebenliegen. Er ist schnell, ein sicherer Tackler, kann covern, kann blitzen und versteht als konvertierter Safety auch das ganze Feld. Genau das, was die Giants brauchen und ein Head Coach wie John Harbaugh liebt.

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6. Cleveland Browns: Carnell Tate, Wide Receiver (Ohio State)

Die Cleveland Browns haben aktuell keine gute Offense. Auf keiner Position sind die Mannen aus Ohio außergewöhnlich gut besetzt. Das würde sich mit Carnell Tate ändern. Im College kam er für die Ohio State in der vergangenen Saison auf 17,2 Yards pro Catch und neun Receiving Touchdowns. Kein Browns-Receiver brachte es 2025 auf mehr als zwei Touchdowns. Das wird Tate überbieten können.

7. Washington Commanders: Jeremiyah Love, Running Back (Notre Dame)

Der mit Abstand beste Running Back im Draft ist Jeremiyah Love. Da das Laufspiel seit Jahren eigentlich bei den Washington Commanders kränkelt, greift das Team aus der US-Hauptstadt dankend zu. Gemeinsam mit Jacory Crosky-Merritt könnte das ein schlagfertiges Duo werden.

8. New Orleans Saints: Caleb Downs, Safety (Ohio State)

Die New Orleans Saints haben ganz schön viele Baustellen im Roster. Deshalb nehmen die Saints den "Best Player available" in Caleb Downs. Der Safety war so dominant im College, wie kaum ein anderer. Er alleine kann Spiele entscheiden. Normalerweise gehen Safeties nicht so hoch vom Board, aber Downs ist ein absolutes Ausnahmetalent.

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9. Kansas City Chiefs: Rueben Bain Jr., Edge (Miami)

Am Talent von Rueben Bain Jr. gibt es keinerlei Zweifel. 18,5 Sacks sammelte der Pass Rusher für die Miami Hurricanes in der vergangenen Saison, das alleine ist eine fabelhafte Ausbeute. Einzig bei seiner Armlänge soll es Bedenken geben. Das ist sowohl bei Offensive als auch bei Defensive Linemen wichtig. Und Talent im Pass Rush kann man immer gebrauchen.

10. Cincinnati Bengals: Mansoor Delane, Cornerback (LSU)

Was braucht die schlechteste Defense der vergangenen Saison? Richtig, einen erstklassigen Passverteidiger. Mit Mansoor Delane holen sich die Cincinnati Bengals den besten Cornerback der Klasse.

11. Miami Dolphins: Makai Lemon, Wide Receiver (USC)

Was passt am besten zum Juice von Miami? Ein bisschen Lemon! Die Miami Dolphins haben so viele Lücken im Kader, dass wirklich egal ist, wen sie mit diesem Pick holen - es wird eine Verstärkung werden. Makai Lemon ist mit knapp 1,80 m nicht der Größte, aber unheimlich schnell und beweglich. Der ideale Nachfolger für den zu den Denver Broncos getradeten Star-Receiver Jaylen Waddle.

12. Dallas Cowboys: Jermod McCoy, Cornerback (Tennessee)

Wer geht das Risiko bei Jermod McCoy ein? Der Cornerback hat seit Januar 2025 weder gespielt noch öffentliche Trainingseinheiten gezeigt. Damals zog er sich einen Kreuzbandriss zu. Wenn er fit ist, dann gehört McCoy zu den besten Cornern der Klasse. Und wer sonst als Jerry "Ich-weiß-schon-was-ich-tue" Jones würde dieses Risiko eingehen?

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13. Los Angeles Rams: Monroe Freeling, Offensive Tackle (Georgia)

Die Los Angeles Rams haben eigentlich kaum einen richtigen "Need" im Kader, deshalb sind sie auch im aktuellen Power Ranking ganz oben. Mit dem Trade von Cornerback Trent McDuffie ist die letzte Lücke geschlossen worden. Also? Best Player available. Gute Offensive Linemen kann man nie genug haben, also nehmen die Rams Monroe Freeling mit dem Pick, den die Atlanta Falcons nach Kalifornien geschickt haben.

14. Baltimore Ravens: Olaivavega Ioane, Offensive Guard (Penn State)

Das Innere der Offensive Line der Baltimore Ravens war in der vergangenen Saison ohnehin eine Schwäche, mit Center Tyler Linderbaum verlor Baltimore auch noch die letzte Stütze in der Interior O-Line. Mit Olaivavega Ioane bekommen die Ravens den besten Guard des Drafts.

15. Tampa Bay Buccaneers: R Mason Thomas, Edge (Oklahoma)

Wie bereits zuvor angedeutet: Einen guten Pass Rusher kann man immer gebrauchen, das ist für die Tampa Bay Buccaneers nicht anders. Vor allem nach dem Verlust von Logan Hall. R Mason Thomas - ja, das ist sein richtiger Name - spielte verletzungsbedingt nur neun Spiele in der letzten Saison, deutete dabei mit 6,5 Sacks aber nicht nur an, was er im Stande ist zu leisten.

16. New York Jets: Akheem Mesidor, Edge (Miami)

Dass der Pass Rush der New York Jets in der letzten Saison okay aussah im Vergleich zur Secondary lag vor allem daran, dass die Passverteidigung mit null Interceptions historisch schlecht war. Nichtsdestotrotz brauchen die Jets Hilfe im Pass Rush, die gibt es mit Akheem Mesidor. Das gibt Arvell Reese die Möglichkeit, flexibler eingesetzt zu werden. Eigentlich hätten die Indianapolis Colts an dieser Position picken dürfen, die haben aber bekanntlich Ende vergangenen Jahres Cornerback Sauce Gardner per Trade geholt.

17. Detroit Lions: Kadyn Proctor, Offensive Tackle (Alabama)

Durch den Rücktritt von Left Tackle Taylor Decker brauchen die Detroit Lions einen Nachfolger - den holen sie in Form von Kadyn Proctor. Mit 2,04 Metern Körpergröße ist Proctor eine Eminenz und hilft sowohl im Laufspiel als auch im Pass Blocking für Quarterback Jared Goff.

18. Minnesota Vikings: Kenyon Sidiq, Tight End (Oregon)

Die Minnesota Vikings haben zwar noch immer T.J. Hockenson unter Vertrag, die letzten Rookie-Tight-Ends schlugen jedoch voll ein und Kenyon Sidiq sollte da keine Ausnahme sein. Der ehemalige Oregon Duck ist ein Elite-Athlet, der beim Combine den 40-Yard Dash in 4,39 sek. gelaufen ist, das ist Rekord für einen Tight End beim Combine. Als Hybrid-O-Liner so schnell zu sein, sollte illegal sein.

19. Carolina Panthers: Dillon Thieneman, Safety (Oregon)

Die Defense der Carolina Panthers zeigte sich vergangene Spielzeit oft on point, ab und zu aber anfällig bei tieferen Pässen. Deshalb kommt mit Dillon Thieneman der zweitbeste Safety einer tiefen Klasse nach Charlotte, um künftig den Verkehr der Panthers Defense zu regeln.

20. Dallas Cowboys: Jordyn Tyson, Wide Receiver (Arizona State)

Wer weiß, wie lange George Pickens noch bei den Cowboys bleibt? Ob er 2026 überhaupt für Dallas spielt? Deshalb sorgen die Cowboys vor und holen entweder als zukünftigen Pickens-Ersatz oder Ergänzung zu ihm und CeeDee Lamb Receiver Jordyn Tyson. Er kommt mit dem Pick, den die Green Bay Packers abgegeben haben, um Defense-Star Micah Parsons zu holen.

21. Pittsburgh Steelers: Spencer Fano, Offensive Tackle (Georgia)

Der größte Need der Steelers - neben Quarterback - ist Interior Offensive Line. Spencer Fano ist zwar eigentlich als Left Tackle aus dem College gekommen, Experten sind sich jedoch einig, dass er als Guard besser aufgehoben ist. Das lassen sich die Steelers nicht zwei Mal sagen.

22. Los Angeles Chargers: Emmanuel McNeil-Warren, Safety (Toledo)

Sorgen die Los Angeles Chargers bereits mit ihrem Pick vor? Derwin James wird in diesem Jahr 30 - und nach der Saison Free Agent. Deshalb holen die Chargers Emmanuel McNeil-Warren, der James ersetzen kann. Und falls der Routinier bleibt, dann kann McNeil-Warren trotzdem in einigen Packages statt oder neben ihm spielen.

23. Philadelphia Eagles: Omar Cooper, Wide Receiver (Indiana)

Wird A.J. Brown bei den Philadelphia Eagles bleiben oder nicht? Eine Frage, die vor dem Draft wohl nicht abschließend geklärt sein wird. Um einem Abgang vorzubeugen, holen die Eagles Omar Cooper. Er war die erste Anspielstation von Fernando Mendoza bei den Indiana Hoosiers und glänzt vor allem mit seinen YAC, also Yards after Catch.

24. Cleveland Browns: Ty Simpson, Quarterback (Alabama)

Wie wäre es mit einem neuen Quarterback bei den Cleveland Browns? Mit dem Pick, der ursprünglich den Jacksonville Jaguars gehörte, holen die Browns mit Ty Simpson den zweiten Spielmacher in diesem Draft. Deshaun Watson ist weiterhin eine schwere Enttäuschung, Dillon Gabriel ist ohnehin schon so gut wie Geschichte und ob Shedeur Sanders die langfristige Starter-Lösung ist? Äußerst fraglich. Simpson darf den nächsten Versuch wagen.

25. Chicago Bears: Deion Burks, Wide Receiver (Oklahoma)

Nach dem Trade von D.J. Moore brauchen die Chicago Bears einen neuen Receiver. In wenigen Mock Drafts taucht er in Runde eins auf, aber er erfüllt eine ganz spezielle Rolle, die zu den Bears passen kann. Burks glänzt vor allem mit Körperbeherrschung und Route Running, das passt hervorragend zu Quarterback Caleb Williams.

26. Buffalo Bills: Jake Golday, Linebacker (Cincinnati)

Die Buffalo Bills haben nach dem Abgang von Matt Milano eine Lücke auf der Linebacker-Position. Die könnte Jake Golday prima füllen, der ehemalige Cincinnati Wildcat kann sowohl in Coverage als auch über den Blitz gefährlich für gegnerische Offenses werden.

27. San Francisco 49ers: Keldric Faulk, Edge (Auburn)

Eins der größten Probleme der San Francisco 49ers war in der vergangenen Saison der Pass Rush. Ja, durch die Rückkehr von Nick Bosa und auch Mykel Williams wird der alleine verstärkt, Rookie Keldric Faulk würde die Positionsgruppe aber nochmal verstärken. In 2025 gelangen ihm zwar nur zwei Sacks, aber seine Körperstatur und sein Talent sind unübersehbar. Hätte er seine 2024er Leistung wiederholt, würde er deutlich früher gepickt werden.

28. Houston Texans: Chase Bisontis, Interior Offensive Line (Texas A&M)

Der Grund, warum die Houston Texans in der Divisional Round 2025 ausschieden, war der zu hohe Druck auf Quarterback C.J. Stroud. Dabei soll Chase Bisontis helfen. Der flexible Guard kann theoretisch alle drei Positionen in der inneren Offensive Line spielen und als Alumni von Texas A&M würde er auch "Zuhause" bleiben.

29. Kansas City Chiefs: Chris Bell, Wide Receiver (Louisville)

Eine kleine Wild Card ist Wide Receiver Chris Bell. Der Mann von Louisville erholt sich noch von einem Kreuzbandriss im vergangenen November, aber seine Fähigkeiten sind unübersehbar. Er ist groß, hat Geschwindigkeit und das Potential eine neue Nummer eins in KC zu werden, wo man seit Längerem Pech mit Wide Receivern hatte.

30. Miami Dolphins: KC Concepcion, Wide Receiver (Texas A&M)

Zwar haben die Dolphins mit Lemon bereits einen Receiver geholt, aber das ändert am Need der Franchise auf der Receiver-Gruppe nach den Abgängen von Tyreek Hill und Wadlle nichts. Mit KC Concepcion holen die Dolphins nicht nur den coolsten Namen der ersten Runde, sondern auch Explosivität im Passspiel, der auch als Punt Returner auflaufen kann.

31. New England Patriots: Denzel Boston, Wide Receiver (Washington)

Dass Denzel Boston zu den New England Patriots - nach Boston - geht, ist eigentlich zu kitschig. Aber es würde passen. Trotz der Verpflichtung von Romeo Doubs hat man noch immer das Gefühl, dass die Patriots ein weiteres Puzzleteil im Passing Game brauchen könnten. Boston, der übrigens nicht beim Boston College, sondern in Washington an der Westküste spielte, hat eine gute Größe mit fast 1,95 m und sichere Hände.

32. Seattle Seahawks: Christen Miller, Defensive Tackle (Georgia)

Wer kann nicht eine Wand im Verteidigen des Laufspiels gebrauchen? Die Seattle Seahawks sagen nichts dagegen und holen sich Defensive Tackle Christen Miller. Er kann nicht nur den Lauf stoppen, sondern auch gegen den Pass Pockets zum Einsturz bringen.

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