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Bundesliga: Kehrt Schalke 04 zurück? Wolfsburg in die 2. Liga? Die Prognose zu den Auf- und Absteigern im deutschen Profifußball

Veröffentlicht:

von Luis Woppmann

ran Fußball Bundesliga

"BVB räumt auf!" - die Netzreaktionen zum Kehl-Aus

Videoclip • 02:03 Min


Die deutschen Profiligen gehen langsam in die heiße Phase - wer steigt auf, wer ab? ran gibt eine Prognose.

Von Luis Woppmann

In rund zwei Monaten enden die Spielzeiten in der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga. Bis dahin sind noch einige Punkte zu vergeben, dennoch zeichnen sich bereits jetzt mehrere Auf- und Abstiegskandidaten in den jeweiligen Ligen ab.

Aber wer davon behält letztendlich die Nerven und kann das Aufstiegsrennen für sich entscheiden - und für wen geht es eine Klasse nach unten?

ran schaut in die Glaskugel.

Bundesliga

In den letzten Monaten hat sich der 1. FC Heidenheim als klares Schlusslicht in der höchsten deutschen Spielklasse etabliert. Vermutlich wird man die rote Laterne nicht mehr abgeben, aber das dürften die Verantwortlichen mittlerweile akzeptiert haben. Zuletzt gab es ein klares Bekenntnis vom FCH-Vorstandsvorsitzenden Holger Sanwald zu Trainer Frank Schmidt, auch im Falle eines Abstiegs.

Die Wahrheit ist, dass es mit dem aktuellen Kader einfach nicht reicht für die Bundesliga: zweitwenigste erzielte Tore, meiste Gegentore und der zweitwenigste Ballbesitz. Dazu kommt, dass der beste Torschütze, Stefan Schimmer, eigentlich nur Joker ist und der Rest der Offensive kaum Scorer vorzuweisen hat.

Nachdem sich Heidenheim in den vergangenen zwei Saisons durch Unterschiedsspieler wie Tim Kleindienst, Jan-Niklas Beste, Eren Dinkçi und zuletzt Leo Scienza über Wasser halten und in seiner Debütsaison sogar in die Conference League einziehen konnte, endet das Märchen für den Klub in dieser Saison.

Spannender wird es auf dem verbleibenden Abstiegs- sowie dem Relegationsplatz. Dort steht auf dem 17. Platz derzeit der VfL Wolfsburg, der seit 1997 durchgängig in der Bundesliga spielt. Damit sind sie nach dem FC Bayern, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen die Mannschaft, die die längste Zeit in der Liga verweilt.

Ein Abstieg wäre eine mittelschwere Katastrophe für Wolfsburg, gerade weil man die sechsthöchsten Ausgaben in der aktuellen Saison verzeichnet. Mit Christian Eriksen kam zudem ein ehemaliger Weltklasse-Spieler, der seine Qualitäten in dieser Saison zumindest teilweise aufblitzen ließ.

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Werder Bremen: Sommer-Transferphase war eine Katastrophe

Dennoch sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: die zweitmeisten Gegentore in der Liga, zusätzlich die meisten verursachten Elfmeter. In der Offensive kann Mohamed Amoura nicht an seine Leistung aus der Vorsaison anknüpfen, Jonas Wind kam kaum zum Einsatz. Der Aufsichtsrat zog die Reißlinie und schmiss Trainer und Geschäftsführer Sport raus.

Jetzt soll es Dieter Hecking richten, der mit den Wölfen 2015 den DFB-Pokal gewann. Aktuell fehlt aber die Fantasie, dass diese Wolfsburg-Mannschaft noch den Turnaround schafft.

Vermutlich dürften die zahlreichen teuren Neuverpflichtungen bereits mit dem Kopf bei potenziellen neuen Arbeitgebern sein - und das sieht man auf dem Platz. Durch die Niederlage gegen Bremen steht man jetzt fünf Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz. Darüber hinaus ist das Restprogramm alles andere als einfach, dementsprechend wird es verdammt schwierig, noch die Kehrtwende zu schaffen.

Bei den Bremern sieht es durch den Sieg gegen Wolfsburg besser aus. Dennoch hat das katastrophale Sommer-Transferfenster Spuren hinterlassen: Der Königstransfer Samuel Mbangula konnte bisher noch nicht nachhaltig überzeugen, Victor Boniface erwies sich als Total-Flop, der in elf Einsätzen kein einziges Tor schoss und in dieser Saison aufgrund einer Knie-OP nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

Als Ersatz kam Jovan Milosevic, der mit drei Treffern direkt überzeugen konnte, ehe auch er sich verletzte. Zumindest liefern Jens Stage und Romano Schmid, und auch die Entwicklung der Talente Mio Backhaus und Karim Coulibaly sowie die Leihe von Yukinari Sugawara verlaufen gut. Für Bremen könnte es knapp mit dem Klassenerhalt klappen.

Schwieriger wird es für den FC St. Pauli. Im zweiten Jahr in der Bundesliga fehlt vor allem Morgan Guilavogui. Am Millerntor vermisst man sehnlichst einen Unterschiedsspieler, geschweige denn einen Goalgetter. Wobei es bereits auf dem Weg zum Tor hapert: Mit 24,1 erwarteten Toren steht man abgeschlagen auf dem letzten Platz in der Liga.

1. FC Köln: Rettet El Mala den Effzeh vor dem Abstieg?

Dafür funktioniert die Defensive. Mit 44 Gegentoren befindet man sich grundsolide im Mittelfeld. Nikola Vasilj hält weiterhin, was zu halten ist, und Winterneuzugang Tomoya Ando konnte sich in der Dreierkette direkt als Stammspieler etablieren.

Zudem stimmen bei St. Pauli die Einstellung sowie der Kampfgeist. Vermutlich entscheidet sich am letzten Spieltag im vermeintlichen Endspiel gegen Wolfsburg, wer in die Relegation geht und wer direkt absteigt.

Beim 1. FC Köln muss man vor allem Saïd El Mala dafür danken, dass man noch die Chance hat, eine weitere Saison in der Bundesliga zu verbringen. Der 19-Jährige ist mit 13 Scorern der absolute Shootingstar der Mannschaft und spielt sich zunehmend ins Rampenlicht für die WM. Auch die Leihen von Tom Krauß und Jakub Kaminski verlaufen erfolgreich.

Nach dem Unentschieden gegen Mönchengladbach wurde Trainer Lukas Kwasniok freigestellt - interimsweise übernimmt Co-Trainer René Wagner. In den verbleibenden sieben Spielen spielt man noch gegen drei Abstiegskandidaten, man hat es in Köln also selbst in der Hand.

Bundesliga-Transfergerüchte: Kim rückt in den Fokus des FC Chelsea

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    Minjae Kim (FC Bayern)
    Der FC Chelsea beschäftigt sich laut Bayern-Insider Christian Falk mit einer möglichen Verpflichtung von Abwehr-Star Minjae Kim. Zwar liege noch kein konkretes Angebot vor, jedoch haben die "Blues" angeklopft. Der FC Bayern würde sich demnach ab 30 bis 40 Millionen Euro gesprächsbereit zeigen. Auch Tottenham, AC Mailand und Inter Mailand seien am Südkoreaner interessiert, ...

    RHR-Foto

  • Atalanta Bc vs FC Bayern Munchen Kim Min-jae of FC Bayern Munchen celebrates at the end of the UEFA Champions League Phase Round of 16 first leg match between Atalanta BC and between Atalanta BC an...

    Minjae Kim (FC Bayern)
    ...noch deutet aber nichts konkret auf einen Abschied hin. Laut Falk ist Kim auch ohne Stammplatz mit seiner Rolle in München zufrieden. Die Bayern schätzen den Innenverteidiger als starken ersten Backup, selbst wenn dieser dafür ein sehr deftiges Gehalt bezieht. Stand jetzt habe Kim nicht die Absicht, die Bosse über einen Wechselwunsch zu informieren.

    Marco Canoniero

  • Schlug in Leipzig voll ein: Yan Diomande

    Yan Diomande (RB Leipzig)
    Leipzig-Youngster Yan Diomande zählt zu den großen Entdeckungen der Saison. Dies hat offenbar auch Manchester United festgestellt, die laut der spanischen Zeitung "Sport" Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Demnach hätte der Flügelspieler die ManUnited-Bosse mit seiner "Schnelligkeit und Dribbelfähigkeit" beeindruckt. Allerdings läuft sein Vertrag bei RB bis Sommer 2030, sodass die mögliche Ablöse sehr hoch ausfallen dürfte.

    AFP/SID/RONNY HARTMANN

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    Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
    Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.

    IMAGO/Buzzi

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    Luka Vuskovic (Hamburger SV)
    Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

    IMAGO/HMB-Media

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    Said El Mala (1. FC Köln)
    Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

    IMAGO/Revierfoto

  • Borussia Mönchengladbach v VfL Wolfsburg - Bundesliga

    Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
    Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

    2025 Getty Images

  • Leicester City v Wrexham AFC - Sky Bet Championship

    Jeremy Monga (Leicester City)
    Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

    2025 Getty Images

  • Leicester City v Wrexham AFC - Sky Bet Championship

    Jeremy Monga (Leicester City)
    ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

    2025 Getty Images

  • Borussia Dortmund v Bayer 04 Leverkusen - DFB Cup: Round of 16

    Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
    Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

    2025 Getty Images


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Die Fohlen konnten sich durch das Remis in Köln zumindest die direkte Konkurrenz vom Leib halten, nachdem man in der Vorwoche gegen St. Pauli gewonnen hatte. Sicher durch ist man zwar noch nicht, nach der Länderspielpause kann man dem Klassenerhalt gegen Heidenheim aber zumindest ein großes Stück näherkommen, zumal auch noch ein Duell gegen den VfL Wolfsburg folgt.

Für den Hamburger SV sah es am vergangenen Spieltag lange so aus, als könnte man den BVB bezwingen, letzten Endes fuhr man aber ohne Punkte nach Hause. Dennoch zeigt die lange Führung, dass sich der HSV in dieser Saison durchaus mit den besten Mannschaften der Liga messen kann. Nicht umsonst gewannen die Nordlichter gegen Stuttgart und spielten gegen Bayern unentschieden.

Mit Luka Vuskovic hat man eines der, wenn nicht sogar das vielversprechendste Innenverteidigertalent der Welt in den eigenen Reihen. Zudem bietet ein Fabio Vieira eine individuelle Qualität, die in der unteren Tabellenhälfte eigentlich recht wenig zu suchen hat. Das Interview von Robert Glatzel brachte zuletzt Unruhe in die Mannschaft, aber dennoch sieht es mehr als gut für den HSV in Sachen Klassenerhalt aus.

Seit der Ankunft von Urs Fischer läuft es auch bei Mainz 05 wieder. Der Ausfall von Nadiem Amiri ist zwar ein Dämpfer, aber auch ohne ihren Topscorer konnten die Mainzer gegen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt gewinnen. Damit gab es in den letzten neun Bundesliga-Spielen gerade einmal eine Niederlage. Mit dieser Form wird Mainz nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.

ran-Prognose:

16. Platz: St. Pauli

17. Platz: VfL Wolfsburg

18. Platz: 1. FC Heidenheim

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2. Bundesliga

Schalke 04 spielte am Wochenende unentschieden gegen den SV Darmstadt 98. Es ist ein Ergebnis, das zum bisherigen Saisonverlauf passt. Patzt ein Aufstiegskandidat, verpasst es der nächste, wegzuziehen. Gewinnt ein Aufstiegskandidat, gewinnt der nächste auch. Und spielen sie gegeneinander, gibt es häufig ein Unentschieden.

So auch am vergangenen Spieltag: Von den fünf Mannschaften, die in der 2. Bundesliga um den Aufstieg mitspielen, konnte keine einzige gewinnen. Dementsprechend eng bleibt es in den oberen Rängen. Tabellenführer Schalke und den Fünften Hannover trennen gerade einmal drei Punkte.

Besonders auf Schalke wäre der Aufstieg fast schon ein Wunder. Im Vorjahr spielte man noch die schlechteste Saison der Vereinshistorie - sogar ein Abstieg in die Drittklassigkeit war zeitweise nicht undenkbar.

Gut zehn Monate später steht man an der Spitze der Tabelle, und das hat man vor allem der herausragenden Arbeit von Sportvorstand Frank Baumann zu verdanken. Er war es, der Miron Muslic und Leistungsträger wie Katic, Kurucay und El-Faouzi im Sommer holte. Zudem kam der spektakuläre Transfer von Edin Dzeko im Winter hinzu, der nach acht Zweitliga-Partien bei neun Scorerpunkten steht.

Probleme gibt es seit dem Winter hauptsächlich in der Verteidigung. In der Hinrunde stellte man mit lediglich zehn Gegentoren die beste Defensive der Liga, in der Rückrunde kassierte man in der Hälfte der Zeit bereits 14 Gegentreffer.

Den Ausfall von Vitalie Becker konnte man durch die Leihe von Moussa Ndiaye auffangen, die Verletzung von Adrian Gantenbein eher weniger. Dennoch scheint Schalke derzeit die stabilste Mannschaft im Aufstiegsrennen zu sein.

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Dahinter wird es schwieriger. Auf dem zweiten Platz steht derzeit die SV Elversberg - ein Satz, mit dem vor der Saison wohl niemand gerechnet hätte, wie auch schon in der Vorsaison. Im Sommer brach einmal das gesamte Grundgerüst der Mannschaft weg. Die Stammspieler Fellhauer, Sahin und Neubauer verließen den Verein, außerdem kehrten die Leihspieler Baum, Damar und Asllani zu ihren Stammvereinen zurück.

Zudem verließ mit Horst Steffen der Trainer den Verein, der die Mannschaft erst in den Profifußball gebracht hatte. Es gab daher nicht wenige, die die SV Elversberg in der unteren Tabellenhälfte gesehen haben. Aber sie wurden wieder einmal eines Besseren belehrt.

Der Verein aus dem Saarland überzeugt und überrascht seit Jahren die 2. Liga mit jungen Talenten und kreativen Transfers. In dieser Saison war das vor allem Younes Ebnoutalib, den man im Winter letzten Jahres aus der Regionalliga Südwest geholt hatte.

Seit seinem Abgang im Winter zu Eintracht Frankfurt läuft es nicht mehr ganz so rund für Elversberg. Zwar konnte man mit David Mokwa einen Ersatz holen, der bereits zeigen konnte, wie viel Entwicklungspotenzial er noch hat, kurzfristig fehlt aber ein richtiger Goalgetter.

In der Rückrundentabelle steht man auf Platz vier, nach der Niederlage gegen Greuther Fürth konnte man einen ungefährdeten Pflichtsieg gegen Arminia Bielefeld einfahren. Für Elversberg wird sich in den direkten Duellen gegen Hannover, Schalke, Darmstadt und Paderborn herausstellen, ob man das Zeug dazu hat, in die höchste deutsche Spielklasse aufzusteigen.

Letztgenannter Gegner ist derzeit punktgleich mit Elversberg. Der SC Paderborn ist eigentlich in allen relevanten Mannschaftsstatistiken in der Top 4, aber selten auf den vorderen drei Plätzen. Die Wahrheit ist: Die Ostwestfalen sind in allen Mannschaftsteilen gut, aber nirgends sehr gut. Vielmehr punktet man durch eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Dennoch gibt es auch bei Paderborn Unterschiedsspieler wie Raphael Obermair, Mika Baur, Laurin Curda oder Dennis Seimen. Gerade Letzterer hat sich zu einem der besten Torhüter der Liga und potenzieller neuer Nummer 1 bei Stuttgart für die kommende Saison entwickelt.

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Auf Platz vier steht derzeit der SV Darmstadt. Seit Florian Kohfeldt im September des letzten Jahres im Amt ist, läuft es bei den Lilien. Mit Isac Lidberg stellt man den besten Torschützen der Liga und mit Marco Richter den geteilt zweitbesten Vorlagengeber.

13 Spiele war man in der zweiten Bundesliga ungeschlagen, ehe die Serie gegen Dynamo Dresden riss. Sowohl in der Hinrunden- als auch in der Rückrundentabelle steht man auf dem dritten Platz. Neben den Aufstiegskandidaten hat man hauptsächlich noch Mannschaften aus dem unteren Drittel der Tabelle vor sich.

Die beste Mannschaft in der Rückrunde ist Hannover 96. Generell ist man quasi in allen wichtigen Offensiv-Statistiken an der Spitze - leider aber auch in der der vergebenen Großchancen. Und dort liegt auch das Problem: Die Mannschaft von Christian Titz macht zu wenig aus ihrer drückenden Überlegenheit.

In der Rückrunde lief das besser, dort hat man bisher die meisten Punkte geholt. Dennoch läuft nicht alles rund bei Hannover: 96-Kapitän und Führungsspieler Enzo Leopold verschoss gleich zwei Elfmeter in Folge und Top-Torschütze Benjamin Källman hat seit fünf Spielen nicht mehr getroffen.

Dennoch ist davon auszugehen, dass sich die Dominanz der Hannoveraner im weiteren Saisonverlauf auszahlen wird. Durch das 2:2 gegen Schalke konnte man den Anschluss an die Spitzengruppe halten, in den drei direkten Duellen gegen Elversberg, Darmstadt und Paderborn wird sich zeigen, ob die Mannschaft bereit für den Aufstieg ist. Die Zeichen stehen zumindest gut.

ran-Prognose:

1. Platz: Schalke 04

2. Platz: Hannover 96

3. Platz SV Darmstadt 98

Am entgegengesetzten Ende der Tabelle fand in den letzten Wochen einiges an Bewegung statt. Dynamo Dresden schaffte den Mega-Turnaround: In der Hinrundentabelle stand man noch auf dem letzten Platz, in der Rückrundentabelle auf dem fünften.

Die Winterneuzugänge Robert Wagner, Thomas Leon Keller und Ben Bobzien schlugen vollkommen ein und haben dafür gesorgt, dass man mit dem Abstieg in dieser Saison vermutlich nichts mehr zu tun haben wird. Daran ändert auch die späte Niederlage gegen Paderborn vorerst nichts - vielmehr zeigt sie, wozu die Mannschaft seit der Winterpause fähig ist.

Generell sind die Teams im Abstiegskampf - wie auch im Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga - sehr nah zusammen. Platz 12 und Platz 18 trennen gerade einmal drei Punkte. Die SpVgg Greuther Fürth konnte von den vergangenen fünf Spielen drei gewinnen, unter anderem gegen Hannover und Elversberg. Gegen Karlsruhe kassierte man in der Nachspielzeit zwei Gegentore, weswegen man ohne Punktgewinn nach Hause fahren musste.

Mit Noel Futkeu und Felix Klaus stellt man zwei der besten Zweitligaspieler in dieser Saison und auch Branimir Hrgota liefert wie gewohnt. Zudem konnte Winter-Neuzugang Paul Will direkt überzeugen. Für das Kleeblatt sieht es gut aus.

Nicht ganz so gut sieht es für Eintracht Braunschweig aus. Der Sieg gegen Fortuna Düsseldorf war wichtig, zuvor hatte man fünf Spiele nicht gewonnen. Das Problem ist hingegen ganz klar: Es fehlt an Toren. Nach Düsseldorf erzielte man die wenigsten Treffer im ligaweiten Vergleich, mit Mehmet Aydin ist ein Außenverteidiger bzw. Mittelfeldspieler Toptorschütze.

Insgesamt hat man eines der schwierigsten Restprogramme unter den Abstiegskandidaten. Mit dem Sieg gegen Schalke im Dezember konnte man aber zumindest zeigen, dass man auch gegen Top-Mannschaften eine Chance hat. Für Braunschweig wird es dennoch eng.

Aufsteiger Arminia Bielefeld startete furios in die Saison, jedoch flaute die Euphorie schnell ab. Mittlerweile ist man punktgleich mit dem Relegationsplatz. Die Verpflichtung von Tim Handwerker stellte sich als voller Erfolg heraus, und auch Stürmer Joel Grodowski kann mit neun Toren überzeugen.

Am vorvergangenen Spieltag konnte man nach zuletzt drei Niederlagen in Folge in den Schlussminuten den Ausgleichstreffer zum 2:2 gegen Paderborn feiern, gegen die SV Elversberg hatte man hingegen keine Chance. Was dennoch stimmt, ist die Defensive: Von allen Abstiegskandidaten bekommt man die wenigsten Gegentore, dennoch lässt das schwere Restprogramm nichts Gutes verhoffen.

Preußen Münster hingegen musste am vorletzten Spieltag ordentlich einstecken: 0:6 gingen die Ostwestfalen gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Dynamo Dresden unter. Auch sonst ist die Defensive zu anfällig, ligaweit blieben die Preußen die wenigsten Male ohne Gegentor.

Tatsächlich hat Münster die geteilt zweithöchste Ballbesitzquote in der Liga, weiß aber zu selten etwas mit dem Ball anzufangen. Nachdem man im letzten Jahr knapp der Relegation entgehen konnte, sieht es in diesem Jahr schlechter für Münster aus.

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Holstein Kiel: Bringt Walter die Wende?

Holstein Kiel hat gegen Bochum einen extrem wichtigen Dreier gelandet. Nach sechs Niederlagen in den letzten sieben Spielen war das auch dringend nötig. So geht man mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause und kann mit einem Sieg gegen Preußen Münster am nächsten Spieltag einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Nach der Entlassung von Marcel Rapp übernahm Tim Walter, dem nach vier Spielen sein erster Sieg gelingen konnte. Auch Winterneuzugang Jonas Meffert konnte erstmals überzeugen, wohingegen Umut Tohumcu spät mit Gelb-Rot vom Platz flog. Angesichts des restlichen Spielplans wird sich vermutlich im Duell mit Braunschweig entscheiden, für wen es in die Relegation geht.

Auf dem vorletzten Platz steht derzeit der 1. FC Magdeburg - ein steiler Absturz, wenn man bedenkt, dass der Ostklub mit Christian Titz in der vergangenen Saison noch um den Aufstieg mitgespielt hat. Zuletzt hagelte es vier Niederlagen in Folge, ehe sich der FCM gegen Darmstadt einen Punkt und gegen Münster wieder einen Dreier sichern konnte.

Trotz der aktuellen Tabellenposition fällt es schwer, sich vorzustellen, dass Magdeburg direkt absteigt. Spieler wie Baris Atik und Mateusz Zukowski gehören ligaweit zu den besten auf ihrer Position. Zudem hat man die stärksten Gegner bereits hinter sich. In den direkten Duellen wird sich jetzt entscheiden, ob man das Zeug dazu hat, in der Liga zu bleiben.

ran-Prognose:

16. Platz: Eintracht Braunschweig

17. Platz: Arminia Bielefeld

18. Platz: Preußen Münster

3. Liga

In den letzten Wochen hat sich der VfL Osnabrück als klarer Meisterfavorit etabliert. Zuletzt gab es sechs Siege in Folge, seit elf Spielen sind die Niedersachsen mittlerweile ungeschlagen. Alleine Lars Kehl und Robin Meißner kommen zusammen auf über 30 Scorerpunkte.

Diese Entwicklung ist beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass Osnabrück in der Hinrunde der Vorsaison auf dem vorletzten Platz stand. Zwar kommen die wichtigen Duelle erst noch, aber die Tabellenspitze wird sich der VfL voraussichtlich nicht mehr nehmen lassen.

Bei Energie Cottbus sind es die gleichen Probleme wie im Vorjahr: sehr starke Hinrunde, schwache Rückrunde. Dennoch spielt der Verein seit seinem Wiederaufstieg in der letzten Saison ununterbrochen um den Aufstieg mit.

Hauptverantwortlich dafür ist Tolcay Cigerci, der nach 22 Scorern in der Vorsaison jetzt bereits bei 24 Scorern steht und einer der besten Spieler der 3. Liga ist. Zusammen mit seinem Bruder Tolga, der im Winter zu Cottbus kam, will er den Aufstieg in diesem Jahr schaffen.

Zuletzt konnte Energie in den vergangenen fünf Spielen nur einen Sieg holen und auch gegen Aachen und Ulm nicht gewinnen. Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz muss seine Mannschaft nach der Länderspielpause wieder in die Spur bekommen, sonst droht das erneute Verpassen der Aufstiegsplätze.

Rot-Weiss Essen steht derzeit auf dem zweiten Platz. Vor allem kann die Mannschaft durch ihre starke Offensive rund um Marek Janssen und Kaito Mizuta überzeugen, ligaweit schießt Essen im Schnitt die zweitmeisten Tore.

Dafür bekommt man im Schnitt zu viele Gegentore für eine Mannschaft, die ernsthafte Aufstiegsambitionen hat. Die beiden direkten Duelle gegen Hansa Rostock und Osnabrück hat man verloren, die Spiele gegen Duisburg, Cottbus und Verl stehen noch an.

Der SC Verl stellt rund um Jonas Arweiler (12 Tore), Berkan Taz (12 Tore) und Alessio Besio (11 Tore) die beste Offensive der Liga. Zudem kommt Rechtsverteidiger Oualid Mhamdi auf 15 Scorer. Darüber hinaus hat man mit Abstand die höchste Ballbesitzquote der Liga und spielt demnach auch die meisten Pässe pro Spiel.

Die Mannschaft aus der kleinen Stadt im Nordosten Nordrhein-Westfalens tat sich allerdings zuletzt schwer gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Gegen Aachen und Regensburg verlor Verl, gerade das aggressive Pressing der Jahn-Elf bereitete Probleme.

Gegen Ingolstadt, Schweinfurt und Saarbrücken hingegen konnte man problemlos gewinnen. Mit dieser Form wird es schwer, den SC Verl noch am Aufstieg zu hindern.

Fußballer und Trainer, die für den FC Bayern München und Borussia Dortmund aktiv waren

  • Wiedersehen macht Freude

    Diese Stars spielten für den FCB und BVB
    Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München wird mittlerweile auch "Klassiker" genannt. Dabei gibt es 20 Akteure in der Historie beider Vereine, die sowohl im FCB- wie auch im BVB-Dress aufgelaufen sind. Und auch einige Trainer sind dabei. ran nennt Euch die komplette Liste.

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    Marcel Sabitzer
    Sabitzer spielte 2021–2023 bei Bayern und gewann die Meisterschaft. Seit 2023 steht er beim BVB unter Vertrag und erreichte 2024 das Champions-League-Finale.

    IMAGO/dts Nachrichtenagentur

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    Niklas Süle
    Süle spielte 2017–2022 bei Bayern und gewann fünf Meisterschaften. Seit 2022 steht er beim BVB unter Vertrag.

    IMAGO/RHR-Foto

  • Emre Can, Deutscher Meister

    Emre Can
    Can spielte von 2009 bis 2013 bei Bayern (überwiegend II, 4 Profi-Einsätze) und gewann 2013 das Triple. Beim BVB ist er seit 2020, wurde 2023 Kapitän und gewann 2021 den DFB-Pokal.

    imago images/Sven Simon

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    Raphaël Guerreiro
    Guerreiro war 2016–2023 in Dortmund, gewann 2017 und 2021 den DFB-Pokal. Seit 2023 spielt er bei Bayern und gewann 2024 die Meisterschaft.

    IMAGO/STEINSIEK.CH

  • Mario Götze, Weltmeister 2014

    Mario Götze
    Götze spielte 2009–2013 und 2016–2020 für Dortmund, gewann zwei Meisterschaften und einen Pokal. Bei Bayern (2013–2016) holte er drei Meistertitel und zwei Pokalsiege.

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  • Mats Hummels, Weltmeister 2014

    Mats Hummels
    Hummels stand 2008–2016 und 2019–2024 beim BVB unter Vertrag, gewann zwei Meisterschaften und zwei Pokale. Bei Bayern (2006–2009, 2016–2019) wurde er dreimal Meister.

    imago/MIS

  • Robert Lewandowski, dreimal Bundesliga-Torschützenkönig

    Robert Lewandowski
    Lewandowski spielte 2010–2014 beim BVB, gewann zwei Meisterschaften und erreichte 2013 das CL-Finale. Bei Bayern (2014–2022) wurde er achtmal Meister und gewann 2020 das Triple.

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    Ivan Perisic
    Perisic war 2011–2013 beim BVB und gewann 2012 die Meisterschaft. 2019/20 spielte er auf Leihbasis bei Bayern und gewann das Triple.

    imago images/MIS

  • Sebastian Rode, Deutscher Meister

    Sebastian Rode
    Rode stand 2014–2016 bei Bayern unter Vertrag und wurde zweimal Meister. 2016–2019 spielte er in Dortmund und gewann 2017 den DFB-Pokal.

    Imago

  • Markus Feulner, Deutscher Meister

    Markus Feulner
    Feulner spielte von 2003 bis 2005 bei FC Bayern München. Überwiegend für die zweite Mannschaft, kam aber auch zu zwei Bundesliga-Einsätzen in der Profimannschaft. Titel gewann er dort nicht, sammelte jedoch wichtige erste Erfahrungen im Profibereich. Beim Borussia Dortmund stand er von 2009 bis 2014 unter Vertrag. Er war ein vielseitiger Kaderspieler im Mittelfeld, gewann 2011 die Deutsche Meisterschaft und holte 2012 das Double (Meisterschaft + DFB-Pokal) unter Jürgen Klopp.

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  • Torsten Frings, Vizeweltmeister 2002

    Torsten Frings
    Frings war 2002–2004 bei Dortmund, gewann 2002 die Meisterschaft und erreichte das UEFA-Cup-Finale. 2004/05 spielte er eine Saison bei Bayern und wurde dort Meister.

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  • Robert Kovac, Deutscher Meister

    Robert Kovac
    Kovač spielte 2001–2005 bei Bayern und gewann zwei Meisterschaften sowie zwei Pokale. Beim BVB war er 2007–2009 aktiv.
    Aktuell ist er der Co-Trainer bei Borussia Dortmund.

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    Niko Kovac
    Als Spieler 2001 bis 2003 beim FCB. Und als Trainer bei Bayern München (2018-2019) und anschließend bei Borussia Dortmund (seit 2025).

    IMAGO/Christian Schroedter

  • Jürgen Kohler, Weltmeister 1990

    Jürgen Kohler
    Kohler war 1989–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. In Dortmund (1995-2002) gewann er die Champions League 1997 und zwei Meisterschaften.

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  • Stefan Reuter, Weltmeister 1990

    Stefan Reuter
    Reuter spielte 1988–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. Beim BVB (1992–2004) gewann er 1997 die Champions League und zwei Meisterschaften.

    Imago

  • Thomas Helmer, Europameister 1996

    Thomas Helmer
    Helmer spielte 1986–1992 in Dortmund. Bei Bayern (1992–1999) gewann er drei Meisterschaften und den UEFA-Cup 1996.

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  • Harald "Toni" Schumacher, Vizeweltmeister 1982 und 1986

    Harald "Toni" Schumacher
    "Toni" Schumacher war 1991–1995 beim BVB aktiv. 1995/96 stand er bei Bayern unter Vertrag und wurde Meister.

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  • Christian & Helmut Nerlinger

    Christian & Helmut Nerlinger
    Christian Nerlinger (li.) spielte 1998–2001 bei Dortmund. Bei Bayern (1992–1998) wurde er 1997 UEFA-Cup-Sieger.
    Helmut Nerlinger (re.) war 1977/78 kurz in Dortmund. Für Bayern spielte er 1968–1977 und gewann drei Meisterschaften sowie dreimal den Europapokal der Landesmeister.

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  • Michael Rummenigge, Deutscher Meister

    Michael Rummenigge
    Rummenigge spielte 1981–1988 bei Bayern und gewann zweimal die Meisterschaft. Beim BVB war er 1988–1993 aktiv.

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  • Jürgen Wegmann, Deutscher Meister

    Jürgen Wegmann
    Wegmann spielte 1984/85 bei Bayern. Beim BVB (1986–1989) gewann er 1989 den DFB-Pokal und erzielte das entscheidende Tor im Finale

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    Thomas Tuchel
    Tuchel war von 2015 bis 2017 Trainer von Borussia Dortmund. 2023-2024 dann beim FC Bayern München. Mit dem BVB holte er den Pokalsieg 2017, mit Bayern wurde er Meister 2023.

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  • Matthias Sammer, Meistertrainer

    Matthias Sammer
    Trainer von 2000 bis 2004 bei Borussia Dortmund und Sportvorstand von 2012 bis 2016 bei Bayern München. Matthias Sammer (im Bild li.) wurde beim BVB mit 34 Jahren 2002 zum jüngsten Meistertrainer der Bundesliga-Historie. Nach Stationen beim VfB Stuttgart und DFB wurde er 2012 Nachfolger von Christian Nerlinger bei den Bayern. In seine Amtszeit fielen vier Meisterschaften und das Triple 2013.

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  • Ottmar Hitzfeld, Champions-League-Sieger

    Ottmar Hitzfeld
    Trainer von Borussia Dortmund von 1991 bis 1997 und von Bayern München von 1998 bis 2004 sowie von 2007 bis 2008. Hitzfeld gewann mit beiden Vereinen die Champions League und mit Dortmund zwei und den Bayern fünf Meisterschaften. Dazu kommen drei Pokalsiege mit dem FC Bayern. Er ist der einzige Coach, der mit beiden Klubs Titel holte.

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  • Udo Lattek, Europapokalsieger

    Udo Lattek
    Trainer von Bayern München von 1970 bis 1975 und von 1983 bis 1987 sowie von Borussia Dortmund von 1979 bis 1981 und 2000. Lattek wurde mit den Bayern sechsmal Meister und dreimal Pokalsieger und darüberhinaus auch einmal Gewinner des Europapokals der Landesmeister. 2000 rettete er den BVB in höchster Abstiegsnot.

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  • Otto Rehhagel, Meistertrainer

    Otto Rehhagel
    Trainer von Borussia Dortmund von 1976 bis 1978 und von Bayern München von 1995 bis 1996. Seine vielen Titel gewann "König Otto" mit anderen Vereinen (Düsseldorf, Bremen und Kaiserslautern). In Dortmund musste er nach dem 0:12 gegen Mönchengladbach am letzten Spieltag der Saison 1977/78 mit dem wenig schmeichelhaften Spitznamen "Otto Torhagel" gehen. In München lief es besser. Aber trotz Platz zwei in der Bundesliga und dem Erreichen des UEFA-Cup-Finales wurde er vorzeitig entlassen.

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  • Erich Ribbeck, UEFA-Cup-Sieger

    Erich Ribbeck
    Trainer von Borussia Dortmund von 1984 bis 1985 und von Bayern München von 1992 bis 1993. Auch "Sir Erich" blieb bei seinen Engagements eher glücklos. In Dortmund übernahm er in schweren Zeiten und schaffte den Klassenerhalt. Gleiches gelang ihm in der Katastrophensaison 1991/92 auch als damals dritter Trainer der Bayern. Danach wurde er Vizemeister und in der Winterpause 1993 gefeuert. Franz Beckenbauer übernahm und wurde Meister. Es war das einzige Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass ein späterer Meister einen Trainerwechsel innerhalb der Saion vollzog. Den UEFA Cup gewann Ribbeck übrigens mit Bayer Leverkusen.

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  • Reinhard Saftig, erst Co- dann Cheftrainer

    Reinhard Saftig
    Cheftrainer bei Bayern im Mai/Juni 1983, Cheftrainer bei Borussia Dortmund von 1986 bis 1988. Er bekam als jahrgangsbester Neutrainer den Posten des Co-Trainers bei Bayern München und durfte dort 1983 nach der Entlassung von Pal Csernai die letzten drei Bundesliga-Spiele der Saison coachen. Ein Jahr später fing er erneut als Co-Trainer beim BVB an, dessen Chefcoach er dann zwei Jahre danach wurde. Sein größter Erfolg war der Klassenerhalt über die Relegation mit der Borussia.

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  • Pal Csernai, Meistertrainer

    Pal Csernai
    Trainer von Bayern München von 1978 bis 1983 und von Borussia Dortmund in der Saison 1985/86. Der Ungarn (im Bild re.) mit dem speziellen "Pal-System" führte die Bayern zu zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg. In Dortmund hatte er keinen Erfolg und wurde vorzeitig entlassen.

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  • Branko Zebec, Meistertrainer

    Branko Zebec
    Trainer von Bayern München von 1968 bis 1970 und von Borussia Dortmund von 1981 bis 1982. Der Jugoslawe galt als Schleifer und hatte mit seinen Trainingsmethoden durchaus großen Erfolg. Die Bayern gewannen unter ihm ihre erste Bundesliga-Meisterschaft. Auch in Dortmund war er sportlich erfolgreich, allerdings auch schwer alkoholkrank. Bei einem Spiel kippte er vollständig betrunken von der Trainerbank. Er wurde vorzeitig entlassen.

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Der MSV Duisburg meldete sich nach seiner einjährigen Abstinenz aus dem deutschen Profifußball in dieser Saison mit sechs Siegen in den ersten sechs Spielen zurück. Seitdem stockt der Motor beim MSV ein wenig, durch das späte 2:1 gegen 1860 München hat man sich aber wieder zurückgemeldet im Aufstiegsrennen.

Die Verpflichtung von Stürmer Lex-Tyger Lobinger von Viktoria Köln im Winter war zwar ein Erfolg, dennoch wird der Durchmarsch für Duisburg in dieser Saison schwer. Bei der 1:5-Niederlage gegen Hansa Rostock bekamen die "Zebras" die Grenzen aufgezeigt und die Spiele gegen Essen, Osnabrück und Cottbus werden nicht einfacher.

Rostock hingegen darf dank einer starken Rückrunde wieder vom Aufstieg träumen. Nachdem man in der vergangenen Saison am Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga gescheitert ist, könnte es diese Saison so weit sein. Grund dafür ist vor allem die starke Defensive - ligaweit bekam Hansa bisher die geteilt zweitwenigsten Gegentore.

Rostock hat darüber hinaus den größten Zuschauerschnitt und gehört auch deswegen langfristig in das Unterhaus der Bundesliga. Von allen Mannschaften im Aufstiegsrennen hat man das vermeintlich einfachste Restprogramm, weswegen Rostock es im Endspurt der Saison noch in die Top 3 schaffen könnte.

ran-Prognose:

1. Platz: VfL Osnabrück

2. Platz: SC Verl

3. Platz: Hansa Rostock

Im Abstiegskampf haben sich mittlerweile vier Mannschaften hervorgetan, die es ziemlich schwer haben werden, in der Liga zu bleiben.

Erzgebirge Aue ist das Sorgenkind der Rückrunde. Bisher konnten die Sachsen in elf Spielen erst zwei Punkte holen und kein einziges Spiel gewinnen. Generell ist der letzte Sieg, der nicht gegen den Tabellenletzten Schweinfurt war, 17 Spieltage her.

Das liegt vor allem an der Offensive: Nach Schweinfurt schoss Aue die geteilt wenigsten Tore im ligaweiten Vergleich. Da helfen auch sieben Stürmer im Kader und Winter-Neuverpflichtungen wie die von Vincent Ocansey recht wenig. Nach 23 Jahren im Profifußball scheint der Abgang in die Regionalliga Nordost angesichts von neun Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz unausweichlich.

Dahinter sieht es nicht unbedingt besser aus. Der SSV Ulm konnte in der Rückrunde erst zwei Spiele gewinnen und steht nach zuletzt acht sieglosen Spielen am Rande des Abstiegs in die Regionalliga Südwest. Den Abgang von Leistungsträgern aus dem Vorjahr wie Oliver Batista Meier, Phillip Strompf und Niklas Kolbe konnte man nicht wirklich auffangen.

Vor allem in der Defensive sind kaum Spieler geblieben, die Folge sind die drittmeisten Gegentore in der 3. Liga. Nach drei Jahren dürfte das Kapitel Profifußball für den Verein aus Baden-Württemberg vorerst beendet sein.

Aufsteiger Havelse hat sich bisher tapfer geschlagen, zwischendurch konnte man in der Rückrunde sogar eine Serie aus elf Punkten in sechs Spielen hinlegen. Im letzten Heimspiel konnte Havelse einen 0:2-Halbzeit-Rückstand in einen 3:2-Sieg verwandeln.

Die Mentalität stimmt also, leider reicht die Qualität der Spieler nicht für mehr. Mit Nassim Boujellab hat man zwar einen erfahrenen Profifußballer in den eigenen Reihen, aber dann hört es mehr oder weniger auch auf. Dennoch kann der Verein aus Niedersachsen stolz auf seine Leistung in dieser Saison sein und sich möglicherweise noch den einen oder anderen Punkt sichern.

Der 1. FC Schweinfurt steht im Prinzip schon seit Anfang der Saison als Abstiegskandidat Nummer eins fest. Insgesamt reicht es vorne und hinten nicht für den bayerischen Aufsteiger, der mit 29 Toren und 69 Gegentoren jeweils das Schlusslicht im ligaweiten Vergleich darstellt.

Zuletzt hat man den Trainer entlassen und Jermaine Jones eingesetzt. Dieser konnte immerhin zwei Siege gegen Ulm und Stuttgart II feiern, aber mehr als Ergebniskorrektur wird Schwienfurt mit Blick auf die 16 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz nicht mehr erreichen.

Die restlichen Abstiegskandidaten Saarbrücken, Hoffenheim II, Stuttgart II und Regensburg werden sich vermutlich vor allem durch ihre Einzelspieler vor dem Abstieg in den Amateurfußball retten

In Saarbrücken dreht Florian Pick mit 19 Scorern in dieser Saison richtig auf, bei Hoffenheim II spielt sich derzeit Deniz Zeitler ins Rampenlicht, nachdem Ayoube Amaimouni-Echghouyab bereits im Winter zu Eintracht Frankfurt gewechselt ist. Bei Stuttgart II glänzt Ex-Barcelona-Spieler Noah Darvich und in Regensburg ist es Noel Eichinger, der angesichts seiner Leistungen und 15 Scorerpunkten in der nächsten Saison wohl eine Liga höher spielen dürfte.

ran-Prognose:

17. Platz: TSV Havelse

18. Platz: SSV Ulm

19. Platz: Erzgebirge Aue

20. Platz: 1. FC Schweinfurt

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