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WM

DFB-Team vor der WM: Antonio Rüdiger, Nico Schlotterbeck und Leon Goretzka zittern - die spannendsten Positionskämpfe vor dem Turnier

Aktualisiert:

von Dominik Hager

17:30 SAT.1 Bayern

Fußball-WM-Vorbereitung 2026: DFB-Team zurück in Franken

Videoclip • 01:33 Min • Ab 12


Die deutsche Nationalmannschaft nimmt die letzten Etappenziele vor der WM in Angriff. Wir sehen uns an, auf welchen Positionen noch ein erbitterter Kampf um die Stammplätze tobt.

Von Dominik Hager

Gut zweieinhalb Monate vor der WM gibt es im deutschen Team noch einige offene Fragen. Der eine oder andere Stammplatz scheint fix zu sein, doch ein Großteil der Stars muss noch um seinen Platz in der ersten Elf kämpfen.

Vor den Testspielen in der Schweiz (27. März) und gegen Ghana (30. März) können sich lediglich Oliver Baumann, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Jonathan Tah und Florian Wirtz ziemlich sicher sein, dass sie bei der WM gesetzt sind.

Auf fast allen anderen Positionen dürften bis zum ersten WM-Spiel gegen Curacao (14. Juni) spannende Positionskämpfe toben. Wir werfen einen genaueren Blick auf diese.



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Linke Innenverteidigung: Antonio Rüdiger vs. Nico Schlotterbeck

Während Jonathan Tah aufgrund seiner konstant starken Leistungen beim FC Bayern seinen Stammplatz sicher haben dürfte, wird sein Partner noch gesucht.

Bei der EM war Real-Star Antonio Rüdiger gesetzt und der Leader im DFB-Team. Zahlreiche Verletzungen und menschliche Verfehlungen (meist auf dem Platz) haben aber dafür gesorgt, dass der Routinier massiv an Standing verloren hat.

Abschreiben sollte man Rüdiger allerdings noch nicht, weil er nach langer Ausfallzeit zuletzt immer besser in Form gekommen ist und in der Champions League gegen Manchester City fast wie in besten Zeiten performt hat. Real Madrids Trainer Álvaro Arbeloa lobte Rüdiger zuletzt überschwänglich.

Während der Verletzungspause von Rüdiger hat sich Nico Schlotterbeck allerdings zunehmend ins Blickfeld gespielt und gegen Ende der WM-Quali neben Tah stark performt. Der Dortmunder hat ein grandioses Aufbauspiel und ist als Linksfuß für die Position neben Tah optimal geeignet.

Stand jetzt hat Schlotterbeck wohl sogar leichte Vorteile, jedoch kann das Pendel jederzeit kippen. Nicht ausgeschlossen, dass am Ende sogar beide spielen. Rüdiger könnte beispielsweise nach rechts in die Viererkette rücken, während Schlotterbeck auch einen Linksverteidiger abgeben könnte.

Zweites ist jedoch unwahrscheinlich, da Nagelsmann links ausreichend gute Optionen hat.

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Linksverteidigung: David Raum vs. Nathaniel Brown

Das Duell hinten links hieß lange David Raum vs. Maximilian Mittelstädt, jedoch ist der Stuttgarter nun eher hinten dran. Der neue Raum-Konkurrent ist Nathaniel Brown.

Der 22 Jahre alte Frankfurter ist ein riesiges Talent und bringt sowohl offensiv als auch defensiv enorme Anlagen mit. Albert Riera hat Brown schnell als Schlüsselspieler auserkoren und lässt diesen als etwas zentraler orientierten Außenverteidiger ran.

Damit unterscheidet er sich etwas von David Raum, der eher an der Seitenlinie agiert und mit Flankenläufen für Gefahr sorgen will. Zwar hat Raum nicht ganz das Talent von Brown, jedoch wohl den entscheidenden Erfahrungsvorsprung auf seiner Seite.

Der Leipziger fungiert im Verein als Kapitän und ist zur Leader-Figur herangewachsen. Auch im DFB-Team hat er sich ein gewisses Standing erarbeitet. Sollte Raum seine Form halten, hat er gute Chancen, bei der WM gesetzt zu sein.

Brown ist aber nah genug dran, um Druck auszuüben und von Fehlern seines Konkurrenten profitieren zu können.

Zentrales Mittelfeld: Leon Goretzka vs. Felix Nmecha

Trotz seines Ausfalls für die anstehenden Länderspiele hat Aleksandar Pavlovic sehr gute Chancen, bei der WM als Stammspieler aufzulaufen. Der Youngster ist beim FC Bayern zum klaren Leistungsträger herangewachsen und im Mittelfeld neben Kimmich gesetzt.

Ob Kimmich jedoch der Mittelfeldpartner von Pavlovic wird, sei mal dahingestellt. Aktuell sieht es eher danach aus, als würde der Kapitän rechts hinten gebraucht werden.

Damit öffnet sich die Tür insbesondere für Leon Goretzka, aber auch für Felix Nmecha. Die Nase vorne hat dabei offenbar der Bayern-Routinier.

"Stand jetzt wird Leon Goretzka, trotz weniger Spielzeit bei Bayern, gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali", sprach Nagelsmann diesem Anfang März sein Vertrauen aus.

Nmecha spielt zwar eine überzeugende Saison beim BVB und hat sich stark entwickelt, jedoch ist die Kombination Nmecha & Pavlovic für Nagelsmann wohl zu unerfahren. Grundsätzlich würden sie aber von ihren Fähigkeiten gut zusammenpassen.

Umso bitterer ist es für Nmecha, dass er die März-Länderspiele verletzungsbedingt verpassen wird. Auf diese Weise kann Goretzka seinen Platz festigen, steht aber natürlich auch unter Zugzwang, zumal er in München kein Stammspieler ist.

In Hinblick auf die WM ist es eher unwahrscheinlich, dass Pascal Groß, Anton Stach oder Angelo Stiller in den Kampf um die Startelfplätze eingreifen. Sicherlich können sie aber die Chance nutzen, ein wenig an Boden gutzumachen.

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Offensive Außen: Serge Gnabry vs. Leroy Sané vs. Jamal Musiala vs. Jamie Leweling vs. Lennart Karl

Florian Wirtz dürfte als einziger offensiver Mittelfeldspieler gesetzt sein. Trotz der durchwachsenen Spielzeit des FC Liverpool hat er wohl gute Karten, auch auf der Zehn spielen zu dürfen.

Von welchen Akteuren er flankiert wird, ist hingegen ziemlich offen. Die besten Chancen dürfte aktuell Serge Gnabry haben, weil dieser schlichtweg eine sehr gute Saison beim FC Bayern spielt. Für ihn wird es aber darum gehen, auch im DFB-Team ähnliche Leistungen abzurufen.

Jamal Musiala ist derzeit das wohl größte Fragezeichen im DFB-Team. Der 23-Jährige muss aktuell pausieren, weil sein Fuß wieder Probleme bereitet. Kommt der Münchner in Form, ist er gesetzt, bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

Für Furore sorgt derweil weiterhin Lennart Karl, jedoch ist der Münchner wohl eher als Edeljoker denn als Stammspieler eingeplant, was auch sinnvoll ist.

Folgerichtig ist auch für Leroy Sané und Jamie Leweling alles möglich. Sané hat bei den Länderspielen im November überzeugt, steht aber aufgrund mäßiger Leistungen bei Galatasaray erneut unter Zugzwang.

Dies liegt unter anderem daran, dass Jamie Leweling immer stärker wird. Zwar hat dieser natürlich nicht den ganz großen Namen, spielt beim VfB aber eine exzellente Rückrunde. Dies besagen auch seine starken Zahlen. Allerdings fällt auch Leweling für die kommenden beiden Spiele aus.

Geht es nach Leistung, müssten Leweling und Gnabry aktuell spielen. Entschieden ist jedoch noch nichts. Selbst Kai Havertz könnte in den Kampf um die Positionen noch eingreifen, sollte er aufgrund der überragenden Form von Deniz Undav nicht im Sturmzentrum agieren.

Dies könnte dann auch dazu führen, dass Wirtz nach außen rückt.

Mittelsturm: Deniz Undav vs. Kai Havertz vs. Nick Woltemade

Wirft man einen Blick auf die Zahlen, darf sich die Frage nach dem Stürmer Nummer eins eigentlich gar nicht stellen.

Deniz Undav steht in der laufenden Saison bei unglaublichen 23 Pflichtspieltoren und 13 Assists. In den vergangenen sechs Bundesligaspielen ist ihm immer mindestens ein Scorer gelungen. Beim 29-Jährigen funktioniert einfach alles.

Das lässt sich über Nick Woltemade und Kai Havertz keineswegs sagen. Woltemade hat bei Newcastle United eine ordentliche Hinrunde gespielt, seine Form jedoch verloren. In der Rückrunde gelang dem Ex-Stuttgarter nur ein Pflichtspieltreffer.

Sein zuvor sicherer Stammplatz bei den "Magpies" ist zudem Geschichte. Gegen den FC Barcelona saß er zweimal über 90 Minuten auf der Bank. Folgerichtig dürfte er aktuell auch im DFB-Team hinten dran sein.

Havertz hat natürlich das höchste Standing des Trios in der Nationalmannschaft. Der Arsenal-Star hat allerdings auch ein absolutes Seuchenjahr hinter sich und kommt erst langsam wieder auf Touren. Im laufenden Kalenderjahr hat er bis jetzt drei Tore auf dem Konto.

Bis zur WM kann Havertz sicherlich ein Stammplatz-Kandidat sein, Stand jetzt gibt es aber kaum Argumente gegen Undav. Letztlich muss man aber auch abwarten, ob dieser im DFB-Trikot so performen kann wie in Stuttgart.

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