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NFL Free Agency: Diese Units wurden am meisten verstärkt

Veröffentlicht:

von Daniel Kugler

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Videoclip • 01:20 Min


Einige NFL-Teams konnten in der Free Agency Schwachstellen nicht nur adressieren, sondern damit womöglich einen großen Sprung nach vorne machen. ran zeigt die am meisten verstärkten Units der Liga.

Die Free Agency hat die Roster in der NFL ordentlich durcheinandergewirbelt.

Einige Teams nutzten ihr Budget besonders gut, um Schwachstellen zu adressieren. Auf einzelnen Positionsgruppen könnte somit ein großer Sprung nach vorne im Vergleich zur Saison 2025 gemacht werden.

ran zeigt, welche Teams ihre Units am meisten verbessert haben.

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Las Vegas Raiders: Defense

Wo soll man anfangen bei den Las Vegas Raiders? Baustelle reihte sich nach der vergangenen Saison an Baustelle.

Die Performance der Defense war erschreckend und wurde von "Pro Football Focus" auf den letzten Platz der Liga gerankt.

Mit Quay Walker und Nakobe Dean wurde die Linebacker-Position mit zwei Hochkarätern adressiert, die beide am College für die Georgia Bulldogs gegnerischen Offenses bereits das Fürchten lehrten.

Und auch die Probleme in der Passverteidigung wurden mit dem ehemaligen Buffalo-Bills-Cornerback Taron Johnson angegangen. Zudem kam mit Defensive End Kwity Paye eine Verstärkung für die Laufverteidigung. Und nicht zu vergessen: Durch den geplatzten Trade von Star-Spieler Maxx Crosby zu den Baltimore Ravens steht weiterhin ein Gamechanger im Roster.

Die Unit sollte in der kommenden Saison durch die klugen Transactions einen gewaltigen Sprung nach vorne machen, gerade wenn über den Draft weitere Problemstellen wie Defensive Tackle geschlossen werden.

New Orleans Saints: Offense

Die New Orleans Saints überraschten in der vergangenen Spielzeit gerade offensiv viele Kritiker, die die Franchise zuvor als einen der Top-Kandidaten auf den First-Overall-Pick gesehen hatten.

Quarterback Tyler Shough stellte seine Starter-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis, mit ihm Under Center kam das Team auf eine Bilanz von 5-4.

Entsprechend wurde die Offense in der Free Agency adressiert, um dem 26-Jährigen den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu erleichtern. Besonders das Running Game stellte eine große Baustelle dar - nur ein Team war laut "Pro Football Focus" schlechter.

Da die Leistungsfähigkeit von Star-Running-Back Alvin Kamara nachlässt und er vermehrt mit Verletzungen zu kämpfen hat, wurde im Offensive Backfield nachgelegt. Mit Travis Etienne Jr. kommt ein echtes Work Horse, das in drei seiner vier Spielzeiten bei den Jacksonville Jaguars die Schallmauer von 1000 Rushing Yards durchbrochen hat. 2025 legte er seinen Karrierebestwert von 1107 Yards auf.

Mit dem ehemaligen Bills-Guard David Edwards, der einen Vierjahresvertrag über 61 Millionen Dollar erhielt, wurde zudem die Run Protection deutlich aufgewertet. Mit Tight End Noah Fant kam ein weiterer Passempfänger, der auch im Blocking ein Upgrade darstellt.

Kann die Franchise im Draft noch einen potenten Receiver-Gegenpart zu Chris Olave verpflichten, könnte die neue Offense für reichlich Furore sorgen.

New York Jets: Defense

Wie für die Raiders kann es auch für die Defense der New York Jets 2026 eigentlich nur nach oben gehen.

Die Unit zählte zu den schwächsten der Liga und verlor im enttäuschenden Saisonverlauf auch noch ihre beiden Stars, Defensive Tackle Quinnen Williams und Cornerback Sauce Gardner, per Trade. Damit steht in den kommenden Drafts aber immerhin einiges an Extra-Picks zur Verfügung, um den Roster-Umbruch fortzusetzen.

In der Free Agency kam mit Safety Minkah Fitzpatrick per Trade von den Miami Dolphins ein echtes Upgrade für die Secondary, er erhielt daraufhin einen Dreijahresvertag über 40 Millionen Dollar. Mit Nahshon Wright wurde zudem für geringes Geld ein neuer Starting Cornerback geholt.

Der Druck auf den gegnerischen Quarterback war ebenfalls ein gehöriges Problem der Jets. Laut "Pro Football Focus" hatte die "Gang Green" 2025 mit 29,1 Prozent die geringste Pressure Rate der Liga. Die Verpflichtungen der Defensive Ends Joseph Ossai und Kingsley Enagbare werden auf Anhieb helfen.

Zudem kommt mit Defensive Tackle David Onyemata und Demario Davis reichlich Erfahrung in den Roster. Die Jets gehen mit einem komplett neuen Gesicht in der Defense an den Start.

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Pittsburgh Steelers: Offense

Bei den Pittsburgh Steelers bricht nach dem Ende der Ära von Head Coach Mike Tomlin unter Nachfolger Mike McCarthy eine neue Ära an.

Auch wenn die Frage nach der Zukunft von Star-Quarterback Aaron Rodgers weiterhin ungeklärt ist, darf man die Franchise als Gewinner der Free Agency bezeichnen.

Abseits der QB-Position haben die Steelers ihre Hausaufgaben gemacht. Mit dem Schnapper-Trade für Wide Receiver Michael Pittman Jr. wurde ein starker Gegenpart für DK Metcalf gefunden.

Und auch im Laufspiel kam nach dem Abgang von Running Back Kenneth Gainwell eine echte Verstärkung mit Rico Dowdle, der in den vergangenen beiden Spielzeiten für die Carolina Panthers und Dallas Cowboys jeweils über 1000 Rushing Yards erlief. Eine starke Ergänzung für McCarthys physische Run-First-Offense neben Jaylen Warren.

Kehrt nun auch noch "A-Rod" zurück, darf man sich auf eine potente Offense freuen.

Carolina Panthers: Defense

Mit Edge Rusher Jaelan Phillips (Vierjahresvertrag über 120 Millionen Dollar) und Linebacker Devin Lloyd (Dreijahresvertag über 42 Millionen Dollar) verpflichteten die Carolina Panthers zwei echte Top-Spieler auf ihren jeweiligen Positionen, ließen sich die Deals aber auch einiges kosten.

Durch die beiden Neuzugänge erhält die Defense zwei weitere Eckpfeiler neben den beiden Pro Bowlern Defensive Tackle Derrick Brown und Cornerback Jaycee Horn.

Der Turnaround der Unit in den vergangenen beiden Jahren ist bemerkenswert, bedenkt man, dass die Franchise in der Saison 2024 noch auf dem letzten Platz der Liga in der Kategorie Expected Points Added per Play lag.

Durch die Upgrades erhofft sich die Franchise auch einen Sprung von zwei Youngstern im Roster: Edge Rusher Nic Scourton, Zweitrunden-Pick des Draft 2025 und Linebacker Trevin Wallace, Drittrunden-Pick des Draft 2024.

Los Angeles Rams: Defense

Nicht viel fehlte für die Los Angeles Rams in der vergangenen Saison zum ganz großen Wurf, MVP-QB Matthew Stafford konnte die Franchise aber nicht in den Super Bowl führen. Im NFC Championship zogen die Kalifornier mit 27:31 knapp gegen die Seattle Seahawks den Kürzeren.

Am Ende entschieden Nuancen. Eine Auffälligkeit in dieser Partie: die Schwächen in der Passverteidigung. Die Rams ließen in besagter Partie insgesamt 346 Receiving Yards zu. Seahawks-Star Jaxon Smith-Njigba fing allein zehn Pässe für 153 Yards und einen Touchdown.

Die Schwachstelle in der Secondary adressierten die Rams in der Free Agency - und wie. Per Trade mit den Kansas City Chiefs kam zunächst Cornerback Trent McDuffie für einen Erstrunden-Pick im Draft 2026. Der All-Pro erhielt unmittelbar danach einen Vierjahresvertrag über 124 Millionen Dollar. Und dabei sollte es nicht bleiben. Mit Jaylen Watson wurde zudem einer der besten Corner auf dem Markt unter Vertrag genommen, der bisher ebenfalls bei den Chiefs spielte.

Durch die Verpflichtung des Duos wurde die Achillesferse der vergangenen Spielzeit nicht nur adressiert, sondern elitär verstärkt. Die Rams unternehmen alles, um im Februar 2027 wieder die Vince Lombardi Trophy in die Höhe strecken zu können. Super Bowl 61 findet im SoFi Stadium in LA statt.

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Tennessee Titans: Defense

Die Tennessee Titans hatten in der Free Agency reichlich Budget zur Verfügung. Laut "Over the Cap" gab die Franchise über 316 Millionen Dollar aus - Ligaspitzenwert.

Der neue Head Coach Robert Saleh investierte ordentlich in seine Defense. Mit Linebacker Jermaine Johnson II, der per Trade von den New York Jets kam, und Defensive End John Franklin-Myers verpflichtete das Team aus Nashville gleich zwei bekannte Gesichter des Coaches aus seiner Zeit im "Big Apple".

Zudem wurde die Passverteidigung mit den beiden Cornerbacks Alontae Taylor (Dreijahresvertrag über 58 Millionen Dollar) und Cordale Flott (Dreijahresvertrag über 45 Millionen Dollar) deutlich verbessert.

Washington Commanders: Defense

Der Defense der Washington Commanders fehlte es nicht nur in der Vorsaison an Durchschlagskraft, besonders hinsichtlich des Drucks auf den gegnerischen Quarterback.

In den vergangenen beiden Spielzeiten belegte die Franchise laut "ESPN" nur den 31. Platz in der Kategorie Turnovers Forced. Zudem waren die Commanders 2025 auch das älteste Team der Liga. Mit der Free Agency geht der Schnitt deutlich nach unten.

Die Edge Rusher Odafe Oweh (Vierjahresvertrag über 100 Millionen Dollar) und K'Lavon Chaisson (Einjahresvertrag über elf Millionen Dollar) sind bzw. werden zum Saisonstart gerade einmal 27 Jahre alt sein und stellen ein Upgrade zu Altmeister Von Miller und Jacob Martin dar. Zusätzlich erhielt die Positionsgruppe mit Charles Omenihu, der einen Einjahresvertrag über sieben Millionen Dollar unterschrieb, weitere Tiefe.

Der neue Defensive Coordinator Daronte Jones erhielt mit Cornerback Amik Robertson (zwei Jahre, 15 Millionen Dollar) und Safety Nick Cross (zwei Jahre, 13 Millionen Dollar) zudem verlässliche Verstärkungen in der Secondary. Leo Chenal (drei Jahre, knapp 25 Millionen Dollar) soll zudem den Abgang des erfahrenen Linebackers Bobby Wagner auffangen und die Run Defense verstärken.

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