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DTM 2026: Kommender Champion schon an Spitze? Power Ranking vor Saisonfinale am Hockenheimring
Aktualisiert:
von Tom Offingerran racing DTM
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Videoclip • 56 Sek
Die DTM geht am Hockenheimring in ihr letztes Rennwochenende. Der Titelkampf ist noch lange nicht entschieden, doch es kristallisiert sich ein klarer Favoritenkreis heraus. Das ran Power Ranking vor dem Saisonfinale.
Die DTM biegt auf die Zielgerade der Saison 2026 ein: Am 10. und 11. Oktober steht das große Saisonfinale in Hockenheim an.
ProSieben überträgt die Rennen live im Free-TV, zusätzlich gibt es den kostenlosen Livestream auf Joyn und ran.de. Trainings und Qualifyings laufen im FAN TV Channel auf Joyn.
Vor dem Wochenende haben nur noch eine handvoll Fahrer realistische Chancen auf die Meisterschaft: Thomas Preining thront mit 197 Punkten an der Spitze. Dahinter folgen schon mit einigem Abstand Maro Engel (174) und Marco Wittmann (173).
Bei noch 56 zu vergebenden Zählern haben Lucas Auer (152), Matteo Cairoli (150) und Nicki Thiim (147) nur noch Außenseiterchancen. Die Wertung steht wegen der Berufung gegen Mirko Bortolottis Disqualifikation in Oschersleben weiterhin unter Vorbehalt.
ran stellt die zehn formstärksten Fahrer im Power Ranking vor.
Die kommenden DTM-Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarFreitag, 09.10. 12:00 • Motorsport
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DTM-Saisonfinale, Hockenheim: Freies Training 2 live im Stream
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DTM-Saisonfinale, Hockenheim: Freies Training 2 live im Stream
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DTM-Saisonfinale, Hockenheim: Qualifying 1 live im Stream
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Bald verfügbarSamstag, 10.10. 09:25 • Motorsport
DTM-Saisonfinale, Hockenheim: Qualifying 1 live im Stream
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Platz 10: Mirko Bortolotti | TGI Team by GRT
Hinter dem Champion von 2024 liegt eine schwierige Saison. Auch das noch immer ausstehende Urteil zu seinem Sieg in Oschersleben schwebt weiterhin wie eine dunkle Wolke über dem Italiener.
Seit geraumer Zeit steht Bortolotti jedoch für eine Sache: Konstanz. Sieben Mal fuhr er während der letzten neun Rennen in die Punkte (acht Mal, wenn er den Sieg in Oschersleben tatsächlich zugesprochen bekommt).
Im Titelkampf spielt der 36-Jährige keine Rolle mehr, ein gutes Ergebnis zum Saisonabschluss dürfte aber Balsam für seine geschundene Rennfahrer-Seele sein.
Platz 9: Nicki Thiim | Comtoyou Racing
Nach seinem Doppelsieg am Norisring galt der Wikinger als heißeste Aktie - sowohl im Kampf um den Titel als auch in unserem Power Ranking.
Wie schnell sich der Wind im Motorsport jedoch drehen kann, beweisen die jüngsten Wochenenden. Ein siebter Platz am Sachsenring war das höchste der Gefühle seit dem Sommer.
Entsprechend ist der Traum, seinem Vater Kurt als DTM-Champion zu folgen, längst ausgeträumt. Wer den ehrgeizigen Dänen kennt, wird wissen, dass er sich mit einem guten Resultat ins nächste Jahr verabschieden will. Und wo wäre dies besser als am Hockenheimring?
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Platz 8: Thierry Vermeulen | Emil Frey Racing
In Sachen Konstanz kann nur Preining mit dem Niederländer mithalten. Vermeulen sammelte bislang in jedem Rennen Punkte, der ganz große Wurf blieb jedoch aus.
Für einen Platz im vorderen Drittel ist der Emil-Frey-Pilot immer gut, sodass er im Kampf um den Titel zumindest indirekt ein ordentliches Wörtchen mitreden kann.
Aktuell belegt Vermeulen Rang zehn in der Fahrerwertung. Mit einer ordentlichen Abschlussleistung am Hockenheimring könnte er das beste Jahr seiner bisherigen DTM-Karriere krönen.
Platz 7: Ricardo Feller | Manthey Racing
Lange hat es gedauert, doch am Sachsenring war es endlich soweit: Der sympathische Schweizer fuhr am Sonntag endlich wieder aufs Podest.
Gerade zu rechten Zeit, mag man bei Manthey sagen, schließlich kann Preining im Kampf um den Titel jede Unterstützung brauchen.
Der Hockenheimring ist eine historisch gute Strecke für die Porsches und dürfte auch Ricardo Feller beflügeln.
Mit 98 Punkten hat der ehemalige Abt-Pilot zwar keine Chance mehr, Champion zu werden, die nötige "Schützenhilfe" wird er hingegen dennoch leisten können.
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Platz 6: Maro Engel | Mercedes-AMG Team Ravenol
Es scheint seit Wochen wie verhext: Vor dem Rennwochenende am Nürburgring schien Engel der designierte Champion zu sein. Dann folgten, gefühlt aus dem Nichts, zwei Nullnummern aus den nächsten vier Rennen.
Besonders bitter: Sowohl am Nürburg- als auch Sachsenring verursachte der erfahrene Mercedes-Pilot zwei Unfälle, die ihn um wichtige Punkte brachten.
Mit 23 Punkten Rückstand muss sich der 41-Jährige unfassbar strecken, um sich seinen Traum vom Titel noch zu erfüllen. Der Hockenheimring war in den letzten Jahren keine Mercedes-Strecke und spielt eher seinen Kontrahenten Preining und Wittmann in die Karten.
Nach einem vielversprechenden Auftakt könnte Engel einmal mehr mit leeren Händen dastehen.
Platz 5: Lucas Auer | Mercedes-AMG Team Landgraf
Seit dem Nürburgring scheint bei beiden Mercedes der Wurm drin: Auch der beliebte Österreicher galt lange Zeit als aussichtsreicher Titelkandidat, die jüngste Formkrise macht dies aber fast zunichte.
Zwar berappelte sich "Luggi" mit einem fünften Platz am Sonntag am Sachsenring, ein Abflug im Samstags-Qualifying kostete ihn wiederum aber wertvolle Punkte. Parallel blieben Konkurrenten wie Preining und Wittmann cool und ließen Auer mächtig Staub schlucken.
Offen ist auch, inwiefern der Routinier auf eigene Karte fahren kann, oder ob er seinem besserplatzierten Markenkollegen Engel helfen muss.
So oder so: Auch in diesem Jahr wird es mit dem ersehnten DTM-Titel nichts werden.
Platz 4: Matteo Cairoli | Emil Frey Racing
Der Italiener hat ebenfalls nur noch Außenseiterchancen auf den DTM-Titel. Nach einem starken Saisonstart ließ Cairoli etwas federn, seine drei Siege sprechen dennoch für sich.
Mit den Plätzen vier und sechs schrammte der Ferrari-Piloten am Sachsenring zweimal knapp am Podium vorbei, an Schnelligkeit mangelt es ihm dabei nicht.
Allerdings scheint der 30-Jährige mitunter vom Pech verfolgt: Hier ein unverschuldeter Crash-Ausfall, dort ein verpatzter Boxenstopp.
Kommt bei Emil Frey alles zusammen, ist zum Saisonende auch nochmal ein Sieg drin.
Platz 3: Ben Dörr | Dörr Motorsport
Der Youngster feiert in dieser DTM-Saison seinen großen Durchbruch und platziert sich zum Finale auf dem Podium unseres Power Rankings.
Bei schwierigen Bedingungen glänzte der McLaren-Pilot am Sachsenring und feierte dort seinen zweiten Sieg überhaupt.
Als Siebter der Fahrerwertung (123 Punkte) kann Dörr zwar nicht mehr direkt um den Titel mitkämpfen, da seine Formkurve nach einem Zwischentief am Nürburgring aber wieder nach oben zeigt, könnte der 21-Jährige zumindest bei den Qualifying- und Renn-Entscheidungen ein ordentliches Wörtchen mitreden.
Da Wittmann und Engel auf "Schützenhilfe" gegen Preining angewiesen sind, könnte ausgerechnet der Shootingstar das Zünglein an der Waage sein.
Platz 2: Marco Wittmann | Schubert Motorsport
Der Pilot der "Green Machine" verteidigt seinen zweiten Platz im Power Ranking. Mit zwei Siegen aus den letzten drei Rennen ist der Franke wieder mittendrin im Kampf um die Meisterschaft, ein Punkt trennt ihn noch von Engel auf Rang zwei.
24 Punkte Rückstand auf den Führenden Preining sind zwar ein ordentliches Brett, dennoch ist dem zweimaligen Champion alles zuzutrauen.
Schon im vergangenen Jahr zeigte Wittmann mit einem zweiten Platz, was mit dem BMW am Hockenheimring möglich ist.
Auf dem Papier braucht der Routinier - ähnlich wie fast alle Verfolger - dennoch einen Ausrutscher von Spitzenreiter Preining und gleichzeitig selbst ein perfektes Wochenende.
Aber wie heißt es auch im Motorsport so schön: Möglich ist alles!
Platz 1: Thomas Preining | Manthey Racing
23 Punkte Vorsprung, seit Oschersleben in jedem Rennen mindestens 16 Punkte: Der Champion von 2023 ist der Mann der Stunde in der DTM - auch in unserem Power Ranking.
Der Hockenheimring liegt Preining und dem Manthey-Porsche, der Österreicher ist der glasklare Favorit auf den Titel.
Ein weiteres Argument, das für den 28-Jährigen spricht, ist seine Qualifying-Stärke: Aus den letzten sechs Zeittrainings fuhr Preining viermal in die Top drei, zweimal davon holte er sogar die Pole Position.
Die Vorrausetzungen für einen zweiten DTM-Titel könnten besser kaum sein. Behält der Österreicher die Nerven, könnte er der strahlende Sieger des Wochenendes und der Saison werden.
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